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Gefährliches Halbwissen

Category: Allgemeinwissen

Aufräumen…

Nachdem ich bei Dirk gestern angekündigt hab, dass ich doch dringend meinen Simpsons-Konsum einschränken sollte, hab ich zum Abgewöhnen gleich noch einen Test gemacht. Welcher Simpsons-Charakter wäre ich – naja, eigentlich hätte mich auch jede andere Antwort gewundert (einmal Klugscheißer, immer Klugscheißer) *g*.

Auf vielen Blogs geht es herbstlich zu, allerorts sieht man Stöckchen herumliegen und es wird fleißig aufgesammelt. Ich werde mir auch noch eins zu Gemüte führen. Und ich mußte gestern die traurige Nachricht vernehmen, dass leGours Küchenplauderei geschlossen wird. Ich glaub, ich schau noch mal zur Afterhour vorbei. Aber dazu muss ich erstmal etwas Ordnung in meinem Kopf schaffen (was sowieso aussichtslos ist), also mal fix zusammentippen, was so in nächster Zeit anliegt:

  • Abgelaufene Ebay-Auktion schon mal verpacken (Termin: heute)
  • Vortrag (Termin: heute, 19.00 Uhr)
  • Releasetext (Termin: heute, übersetzt ist er ja schon, jetzt kommen nur noch kosmetische Operationen)
  • Foto für neue Thinner-Homepage (Termin: diese Woche)
  • Wohnungsbesichtigung in Bamberg (Termin: Samstag vormittag)
  • Spieleabend (Termin: Samstag abend)
  • Einladung zum Abendessen + Rechner fixen (Termin: nächster Freitag)
  • Releasetext 2 (Termin: nächste Woche)
  • Noch einen Rechner fixen (Termin: nächste Woche)
  • C# (Termin: bis Jahresende)

So, damit sollte ich erstmal meine Mindmap zuhause wieder aktualisieren können. Dort steht noch eine ganze Menge mehr drin. Beruhigend ist zur Zeit nur eins: Ich bin mit dem Lesen meiner Zeitschriften wieder Up-to-date. Kleines Wissensbruchstück für die Allgemeinbildung: Zusammen mit einem Chemikerteam erfand Margaret Thatcher 31 Jahre vor ihrem Antritt als Premierministerin das Softeis!

Unter Druck

VorherNun widme ich mich mal der Problematik der Pumpen zu. Ausgangslage sieht man auf dem Bild eins – Ein Wasserbehälter, ein Rohr was auf die Höhe von 15 Metern führt und eine Pumpe, die das Wasser hochpumpen soll. Und jetzt Pumpenmotor an und Wasser marsch! Aber nichts da!

Was passiert? Das Wasser bleibt auf 2/3 des Weges “stehen”. Aber warum? Die Pumpe saugt doch das Wasser an und durch den Unterdruck muss doch das Wasser oben ankommen. Weit daneben – Nachherwer jetzt noch grübelt, dem gebe ich mal ein Stichwort: Was jetzt entstanden ist, könnte man auch als Barometer benutzen. Denn die einzige Kraft, die jetzt noch auf das Wasser in der Leitung wirkt ist der Luftdruck, der auf das Wasserbecken einwirkt. So kommt es, dass je nach Wetterlage die Wassersäule maximal auf ungefähr 10 Meter ansteigt. Um es sich mal bildlich vorzustellen, nehmen wir mal an, die Atmosphäre würde nicht nach oben zu immer dünner werden, sondern eine konstante Dichte haben, dann würde eine Luftsäule von 8km auf dem Wasserbecken ruhen.

PS: Wer jetzt feststellt, dass Bäume ja trotzdem höher als 10m wachsen, dem sei das Stichwort Kapillareffekt genannt. Der sorgt dafür, dass in Abhängigkeit vom Durchmesser des Gefäßes, des Materials und der Oberflächenspannung die Flüssigkeit nach oben steigt. Würde man eine Kapillare von 1µm Durchmesser an den Wasserbehälter anschließen, würde das Wasser durch den Kapillareffekt 15 Meter hoch steigen.

Wecker stellen

Ich habe heute den Wecker auf Arbeit mit einer neuen Batterie versorgt und mußte ihn erstmal stellen. Ursprünglich war der Wecker nur ein Werbegeschenk, aber ich habe mich dran gewöhnt, auf einen Blick Zeit, Datum, Wochentag und Zimmertemperatur zu sehen, dass ich ihn, nachdem die erste Batterie verbraucht war, wiederbeleben mußte. Da ich auf meinem Desktop und meinem Entwicklungsrechner unterschiedliche Zeiten habe, ging ich auf die Webseite der Greenwich Mean Time (GMT) und stellte meine Uhr.

Wer im Frühjahr und Herbst immer wieder grübelt, ob man eine Stunde länger schlafen darf oder die Uhr vorzustellen hat, gibt es einen schönen Spruch (aber halt amerikanisch):

Spring forward & fall back

Und wenn es noch immer Unklarheiten gibt, wann der Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit stattfindet: Im Frühjahr am letzten Märzwochenende und im Herbst am letzten Oktoberwochenende.

Eiskalt

Man nehme einen Wetterballon und lasse ihn auf 10 Kilometer Höhe aufsteigen. Herrschen in dieser Höhe unter -115°C, hat man die Chance, Perlmuttwolken wie diese zu beobachten…

Perlmuttwolken

ENIRSAT

oder: Gedanken zum Feierabend

Heute hab ich den ganzen Tag Quelltext dokumentiert. Der Nachteil: man ist pausenlos am Tippen. Man bekommt dabei fast einen Krampf in den Händen. Und da es sich um stures Tippen handelt, beobachtet man inzwischen was anderes… die Hände zum Beispiel.

Wer viel tippt, der wird sich schon gefragt haben – Warum sind die Buchstaben so blöd angeordnet? Des Rätsels Lösung: Als noch mit Schreibmaschinen getippt wurde, gab es ein Problem beim Zehn-Finger-System. Bei häufigen Buchstabenkombinationen, die nacheinander folgen, wie z.B. ER oder EN mußte gewährleistet werden, dass sich die Typenhebel nicht verhaken, wenn die Anschläge kurz hinter einander erfolgten. Und genau aus dem Grund wurden Buchstabenkombinationen die häufig auftreten so gelegt, dass sie nur von einer Hand bedient werden können.

Wenn man sich die Häufigkeit der deutschen Buchstaben in einem Text ansieht, wird man feststellen: EniRSAT – 5 Buchstaben liegen auf der linken Seite, 2 auf der rechten. War der Erfinder ein Linkshänder?

Update und besten Dank an dirpet

Offensichtlich wurde meine Beschwerde sehr schnell gehört, denn noch im Februar soll statt einer QWERTZ-Tastatur eine ABC-Tastatur auf den Markt kommen. Meiner Meinung nach sieht das gute Stück aus wie eine Kindertastatur :) )

nsk

Hallo? Hallo!

Auf dem Weg heute morgen hörte ich, dass heute Welt-Hallo-Tag ist. Eine Erfindung der USA, damit Menschen freundlich auf einander zugehen und sich ein Lächeln schenken. Wenn ich dabei an den Beitrag von Osaka denke, hinterläßt sowas ein faden Nachgeschmack. Aber ansonsten eine nette Idee.

Hallo!

R.I.P.

ExcaliburIch lege heute mal eine Trauerminute für Excalibur ein. Excalibur war die letzten 8-9 Jahre ein treuer Wegbegleiter und hat mir oft zum Sieg verholfen. Nur diesen Donnerstag “rutschte” er mir “unglücklich” aus der Hand und nach dem nächsten Return war es um ihn geschehen.

Darum sag ich heute – R.I.P. Diese Abkürzung steht nicht wie üblich angenommen für Rest in peace (also Ruhe in Frieden) sondern für requiescat in pace, was natürlich dasselbe bedeutet.

IOU

Ich hab letztens als Dankeschön ein IOU hinterlassen. Dabei hab ich fix nochmal geguckt, ob ich die Bedeutung nicht falsch in Erinnerung hab. Wikipedia hilft. In Kurzform steht dort, dass IOU u.a. ein Versprechen ist, sich zu revangieren – oder anders gesagt die Alternative zur “Ich schuld dir was” oder “Du hast bei mir einen Stein im Brett”. Soweit nichts neues.

Was aber interessanter war, kam etwas weiter unten. In Neuseeland gibt es einen Dienst eines Mobilfunkanbieter, der es Prepaid-Kunden ermöglicht, fix ihr Guthaben wieder aufzuladen. Dazu schickt man IOU als SMS an die 468 (oder halt in Buchstaben iou) und schon wird das Guthaben wieder um 2 NZ$ aufgestockt. Der Betrag wird beim nächsten Aufladen des Guthabens wieder abgezogen. Bedingung dazu ist, dass weniger als 20 Cent Guthaben vonhanden sind.

You are too wishi washi!

Wer der Meinung ist, dass die deutsche Sprache zu sehr mit Anglizismen überflutet wird, sollte sich dieses Dokument mal ansehen.

Dort hat die Gesellschaft für deutsche Sprache Wörter aufgeführt, die sich in anderen Sprachen festgesetzt haben. Neben dem allseits bekannten kindergarten haben sich auch Worte wie wunderkind oder wirtschaftswunder ins Englische verirrt. Aber nicht nur dort findet man deutsche Worte. Im Tschechischen findet so man den stammgast, shule in Suaheli und auch die Neuseeländer haben fingerspitzengefuehl.

Zu beachten ist dabei aber auch die Bedeutung der Worte. Während der Deutsche auf Arbeit geht, bezeichnet der Japaner mit arubaito einen Teilzeit- bzw. Studentenjob. Und wenn der Franzose von le waldsterben spricht, meint er die allgemeine Umweltzerstörung. Aber allgemein scheint das Ansehen der Deutschen im Ausland nicht gerade gut zu sein. Wie würden sich sonst Worte wie angst [Englisch], klugscheißer [Kanadisch], hochsztapler [Polnisch] oder besserwisser [Finnisch] in andere Sprachen verirren. Kommt aber nicht von ungefähr, denn auch bauhaus, jugendstil, Ding an sich, Sturm und Drang und unschaerferelation sind als Worte in den Bereichen Kunst, Philosophie und Physik bekannt.

Und nun noch gute Nachrichten für Hundebesitzer: Auch im Russischen und Englischen werden Hunde oft mit Hier!, Platz!, Hopp!, Aus!, Sitz!, Pass auf!, Pfui!, Such! kommandiert.

Eine Einladung…

Gestern lag eine Einladung auf meinem Platz zu einer Finissage. Also hab ich mal nachgesehen.

Unter dem aus dem Französischen entlehnten Begriff Vernissage versteht man die feierliche Eröffnung einer Kunstausstellung. Bei kostenlosem Sekt und kleinen Happen kann man sich sehen lassen und hat nebenbei Gelegenheit, den Künstler zu seinem Werk zu befragen.

Das Wort ‘Vernissage’ selber stammt von dem französischen Wort ‘Verni’ – zu Deutsch ‘Firnis’. Ursprünglich firnisten die Künstler an einem solchen Anlass ihre Bilder und gaben ihnen damit den letzten Schliff. Dies bot zumeist Gelegenheit, das Ende der Arbeit an einem Bild – oder einer Bilderserie – mit einem kleinen Fest zusammen mit Freunden oder den Auftraggebern zu würdigen.

Das feierliche Ende am letzten Tag einer Kunstausstellung nennt man Finissage. Bei größeren Kunstausstellungen gibt es zur Halbzeit der Ausstellung auch eine Midissage.