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Gefährliches Halbwissen

Category: Internet

Brückentag

Ich schiebe es schon eine ganze Weile vor mir her, aber heute ist es nun soweit. Ich werde meinen Blog auf die neue WordPressversion 2.5.1 updaten. Also wird mein Blog eine Weile nicht erreichbar sein. Ich hoffe, ich erwische alle Stellen, die ich selbst angepasst habe, damit alles wie vorher funktioniert.

Heute mal wieder…

Googlesuchende fragen – wir antworten.

kann die erde von ein anderen planet gefressen werden

Da das in der Tat ja schon fast eine sinnvolle Frage ergibt, lasst mich grundsätzlich erstmal feststellen: Unser Sonnensystem ist eine Geschichte voller Mißverständnisse…

Ich würde natürlich auch die Sonne in Betracht ziehen, aber diese fällt schon mal nicht in die Kategorie “Planet” und hat damit leider verloren, auch wenn sie noch so ein strahlendes Lächeln aufsetzt. Demzufolge kommt als potientieller Fresser der Erde natürlich als erstes der Jupiter in Frage. Wer dabei an Götter denkt, liegt weit daneben, denn in Wirklichkeit handelt es sich einen älteren Herren, dessen Flatulenzen ihm immer wieder zu schaffen machen. Wahrscheinlich wurde er deshalb der Gruppe der “Gasriesen” zugeordnet.

Der von den Wissenschaftlern fälschlicherweise für einen Wirbelsturm gehaltene Rote Fleck ist in Wirklichkeit eine zu beobachtende Reizung der Mundhöhle, die durch eine kürzlich durchlebte Phase der Magen-Darm-Grippe hervorgerufen wurde. Weitere Beweise für diese Tatsache sind die Brocken, die zwischen Mars und Jupiter herumfliegen. Die Wissenschaft hat immer behauptet, es könnte nie ein Planet gewesen sein, sind aber nie darauf eingegangen, dass ein großer Teil von Jupiter verschlungen wurde. Eigentlich wäre ja garnichts übrig geblieben, wenn da nicht die Magen-Darm-Grippe bei Jupiter zugeschlagen hätte.

Wie wir also sehen können – die Erde kann von einem anderen Planeten gefressen werden, denn sobald sich Jupiter wieder erholt hat, macht er weiter. Denn von einem Mars wird man nicht satt!

Die Sechs-Machine

Endlich kann ich mich mal zusammenreißen und den Rest der Nummernschildgeschichte aufschreiben. Der Montag Morgen begann mit einem Besuch auf der Polizei – im Gegensatz zum Telefonat am Sonntag Abend waren alle sehr freundlich. Nachdem ich mein Anliegen geschildert hatte, kam sofort ein Beamter, notierte sich alles und sagte mir, dass er die Kollegen in Chemnitz anruft, da auf die Autobahnmeisterei nicht so Verlass wäre. Er wollte mir anschließend Bescheid geben, ob das Schild gefunden wurde, da es sonst für bedeuten würde, neue Nummernschilder zu beantragen.

Gegen Mittag kam dann der etwas depremierende Anruf, dass er gerade die Meldung von den Kollegen erhalten hat, die das Schild nicht auffinden konnten. Er sagte mir, dass er die Verlusterklärung bereits ausgestellt hätte und ich bräuchte dann nur noch vorbeikommen und das Schreiben abholen. Also fuhr ich nach Arbeit hin, erzählte an der Anmeldung, dass ein Schreiben für mich bereit gestellt wäre. Der Beamte quälte darauf hin seinen Computer und meinte, es gäbe keinen Kollegen dieses Namens bei der Verkehrspolizei, sondern nur bei der Kripo. Also suchte er meinen Vorgang, lachte und meinte, das System würde seine eigenen Kollegen nicht kennen und schon kam jemand mit dem Schreiben, sah sich schnell mein Auto an und händigte mir die Erklärung aus.

Da die Zulassungsbehörde fast nur vormittags offen hat, wartete ich bis Mittwoch (meinem ersten Urlaubstag). Ich war sofort an der Reihe, legte alle Schreiben auf den Tisch und suchte mir ein neues Kennzeichen aus, denn das alte ist für die nächsten fünf Jahre gesperrt. Ich hatte gerade nochmal Glück, denn die Buchstabenkombination gab es noch ein einziges Mal. Ich ließ mir neue Schilder anfertigen und fragte anschließend noch, ob sie eine Deckungskarte der Versicherung benötigen. War nicht nötig, ein Anruf würde genügen. Ich brachte das Nummernschild hinten an, fuhr in meine Werkstatt und besorgte mir eine neue Halterung für das vordere Schild (gab es gratis). Somit beliefen sich die Gesamtkosten auf knapp über 60 Euro – und das für einen herrenlosen Eimer auf der Autobahn.

Zuhause angekommen klingte ich dann noch schnell bei meiner Frisörin durch und kam gleich mittags dran. Anschließend ging ich noch einkaufen, denn seit dem Wochenende hatte ich nichts mehr geholt und die Vorräte schwanden. Nachdem alles dringende hinter mir lag, konnte ich mich mal wieder meiner Lieblingsbeschäftigung widmen – die Ramschkisten mit den CDs im Supermarkt durchsuchen. Nachdem ich mich durch Berge von CDs gewühlt hatte, die wirklich keiner haben will, hielt ich “Die Reklamation” von den Helden in der Hand. Schnäppchen – meins! Abends traf ich mich dann noch Kollegen auf ein Bierchen, war aber etwas reduziert, mein Schädel brummte mal wieder, außerdem konnte ich dem Thema “Kücheneinrichtung” und den Vorteilen eines Induktionsherds nicht viel abgewinnen.

Ich hatte letztes Wochenende auf Wunsch einer einzelnen Frau mit “Das Jesus Video” von Andreas Eschbach angefangen. Wenn man zuviel “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod” gelesen, stolpert man schon über den Titel. Ich hatte mich schon letzten Freitag durch die ersten 40 Seiten gekämpft und war schon etwas skeptisch, dass die Spannung gleich am Anfang so anzog. Wie wollte er denn die Spannung das gesamte Buch über halten? Wie sich später herausstellte, gelang ihm das nicht so recht. Andreas Eschbach greift dabei sehr gern auf das Prinzip der Fortsetzung zurück, wo gegen Ende des Kapitels schon der nächste Schritt klar ist, man sich aber noch durch gut 20 Seiten eines anderen Handlungsstrangs kämpfen muss, um zu erfahren, dass alles so eintritt, wie man es erwartet hat. Es ist nicht gerade so, dass es nicht spannend geschrieben wäre, aber die Hinhaltetaktik gefällt mir ganz und garnicht. Er verliert sich sprachlich auch sehr oft in Vergleichen, die ich zwar auch gerne hier verwende, aber man kann es auch übertreiben. Da ich nun endlich damit fertig werden wollte, schnappte ich mir heute Morgen das Buch und gab mir bis kurz nach 12 die restlichen 300 Seiten. Wenn man nicht anhand der verbleibenden Seiten gesehen hätte, dass noch mehr folgte, wäre ich mit dem Ende zufrieden gewesen, dass die Kamera komplett zerstört wird. Es muss nicht immer ein Happy End geben. Aber nein, Andreas Eschbach drückt auf “Fast forward” und rasselt in den letzten Seiten runter, als hätte er keine Lust mehr gehabt. Von den Charakteren bleibt nichts mehr übrig, außer den Namen – es hätte auch jeder x-beliebige sein können, das wäre garnicht aufgefallen. Die Hauptdarsteller, die in mühsamer Puzzlearbeit die Teilchen für das Gesamtbild im ganzen Roman zusammengetragen haben, vergessen ihren Scharfsinn und begnügen sich damit, den Reisenden anhand der Tatsache zu identifizieren, dass er Amerikaner ist, nach Isreal fliegt und das Modell der Kamera bei sich trägt.

Bevor ich heute Morgen meinen Lesemarathon startete, klemmte ich mich noch schnell an den Rechner und mir fiel, dass ich letztens bei thelastbeat.com las, dass Anfang November das neue Album “Untrue” von Burial erscheint. Also habe ich da mal reingehört. Einmal hat schon gelangt… aber hört doch selbst.

 

Netlabel 2.0

Als ich mich gestern Abend an den neuen Podcast setzte und die Stücke zusammenstellte, ging mir so durch den Kopf, dass es immer schwieriger wird, passende Releases zu finden, die mir gefallen und nicht den “Das klingt doch alles gleich”-Nerv treffen. Ich setzte den Gedanken bei meinem Spaziergang heute Mittag fort und mir fiel eine Analogie zur Vergangenheit ein…

Mitte der 90er Jahre gab es Unmengen an Plattenlabels für alle möglichen Musikrichtungen. Auf dem Laufenden zu bleiben, bedeutete im Plattenladen zu arbeiten oder jemanden dort so gut zu kennen, dass er eine Vorauswahl traf (hat sich zwar heute nicht geändert, aber das nur nebenbei). Es gab gute Label, von denen man fast alles kaufen konnte und es gab mittelmäßige bis schlechte Label, die mit auf den Zug aufsprangen, aber den größten Unfug, den sonst keiner wollte, veröffentlichten. Soweit nichts neues, denn das gleiche Bild zeichnet sich heute bei den Netlabels ab. Nur dass die Menge des veröffentlichten Schrotts unglaublich groß ist, da jeder seine Versuche online stellen kann.

Der Witz damals war aber der, dass jeder brav nach Schema F gefahren ist und das bittere Erwachen erst in dem Moment kam, als die Labels merken mußten, dass sie den Trend verpennt hatten und einige Musikrichtungen nicht mehr angesagt waren (speziell Trance und Hardcore). Die kleinen Label hat es sofort dahingerafft, bei manch einem war man sicherlich nicht böse, dass es weg war, die größeren überlebten noch ein wenig, versuchten nochmal ihr Fähnchen in den Wind zu hängen, mussten aber eingestehen, dass sie die Dinosaurier waren (oder hat jemand mal wieder was von Superstition gehört?).

Basierend auf diesen Gedanken überlegte ich, wie wohl die Netlabel 2.0 aussehen könnten? Da es für die meisten Netlabel nicht um Umsatz geht, wird es garantiert die Hartnäckigen geben, die jedem Trend standhalten und stur ihre Strategie weiter fortsetzen. Vielleicht wird es auch nur eine Verschiebung geben und weniger gefragte Labels verzeichnen plötzlich steigende Downloadraten und die gefragte Label sehen fallende Kurven in ihrer Statistik – die Summe wird allemal relativ konstant bleiben. Mein Wunsch und damit wäre ich wieder zurück bei meinem Podcast wäre ein Label, was weniger borniert in Sachen Stil ist, sondern ein offenes Herz für alle Richtungen hat. Es ist ja schließlich keine Schande vielseitig zu sein, oder?

Aber vielleicht gibt es das schon und hab es bis jetzt verpennt, die Möglichkeit ist natürlich nicht auszuschließen. Für Tipps wäre ich dann dankbar.

Mikrostock

Bei den Glühweinjunkies geht zur Zeit ein Popularitätswettbewerb um und Uwe nimmt teil. Glückwunsch für das Erreichen der nächsten Runde von dieser Stelle aus! Jeder Teilnehmer musste sich ein paar Fragen gefallen lassen, die Stöckchencharakter haben, aber endlich mal so formuliert sind, dass man nicht mit einem einfach Ja oder Nein davon kommt. Also habe ich mir die Fragen mal gemopst und beantwortet.

  • Was erwartet den Leser auf deinem Blog?
    Ursprünglich waren es mal News aus dem Bereich Technik und Wissenschaft, doch das ist jetzt immer weiter in den Hintergrund gerückt. Jetzt dreht sich viel um Erlebtes, aber auch Musik, sei es als Podcast oder in Form von Plattentipps. Gespickt wird das Ganze mit wöchentlichen Rezepten und abschließend verfeinert mit entrückten, meist kritischen Gedanken. Ach ja, eine Bemerkung noch – ich gebe mir zwar Mühe mich kurz zu fassen, aber meistens blühen meine Gedanken nicht nur, sie wuchern.
  • Bei vielen Blogs hat der Name eine geradezu mystische Bedeutung. Welches Geheimnis versteckt sich hinter deinem Blognamen?
    electro-space… das ist eine Geschichte, die sich schwierig erzählen läßt. Angefangen hat es, als ich während des Studiums eine Homepage aufbaute. Im Laufe der Zeit wollte ich sie auch unter einer Adresse erreichbar wissen, die weniger kryptisch ist. Also bot sich eine eigene Domain an. Jetzt mußte nur noch ein Name gefunden werden, der meine Liebe für elektronische Musik in sich trägt und auch einen Hauch von Fiktion hat. So entstand nach einigem Grübeln – electro-space.
  • Warum bloggst du eigentlich?
    Wie ich oben schon erwähnt habe, begann ich mit Neuigkeiten aus dem Technik- und Wissenschaftsbereich. Ich wollte jeweils immer meine persönliche Sicht auf diese Dinge einfließen lassen. Oder um es allgemeiner zu sagen, ich habe ein Ventil für meinen Schreibdrang gesucht. Außerdem habe ich so eine Möglichkeit, Dinge, die mich beeinflusst haben, später noch einmal nachzuvollziehen, mit einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Zu guter letzt ist es natürlich auch ein prima Speichersystem für aufgesammelte Links oder Ideen. Dass meine Freunde mitlesen, gibt dem Bloggen natürlich noch mehr Reiz, denn damit schreibe ich nicht ausschließlich für mich.
  • Wie bist du überhaupt zum Bloggen gekommen?
    Oh, kleine Geschichte – angefangen hat alles, als meine langjährige Beziehung in die Brüche ging. Ich konnte nicht schlafen und setzte mich hin und schnappte mich etwas Papier und fing an zu schreiben. Sämtliche Gedanken, alles was mich belastete, floss auf das Papier und ich hörte 2 Stunden bzw. 3 vollgeschriebenen Seiten später auf. Und ich spürte, wie es mir danach besser ging. Die nächsten Tage schrieb ich weiter, nur dass ich mich gleich an den Rechner setzte und meine Gedanken dort verewigte. Mit der Zeit wuchs das Dokument, ich fügte Bilder und Gedichte ein und kam so auf ca. 90 Seiten. Zwei Jahre später wechselte ich dann zum Bloggen, auf dem üblichen Weg (Suchen – Finden – Vergleichen – blog.de). Anfänglich überschnitten sich die Einträge noch etwas, weil ich dort viel privatere Gedanken niederschrieb, als ich das hier je machen würde.
  • Sagst du “der” Blog oder “das” Blog?
    Für mich ist es der Blog, obwohl ich weiß, dass das Blog richtig wäre. Nachdem das Wort “Blog” nun wirklich derart zusammengestrichen ist, dass man kaum noch den Ursprung Weblog bzw. im weiteren Sinne Logbuch erahnen kann, habe ich damit auch keine Probleme mit dem Blog. Viel schlimmer finde ich “das” bzw. “ein Mail” *fröstel*

PS: Mit fällt gerade auf, dass sich in der Überschrift ungeplanterweise die Wörter “Mikro” wie Mikrofon und “Rostock” verbergen. Ersteres eröffnet ja ungeahnte Möglichkeiten – Stöckchen werfen via Podcast. Kann ich mir das patentieren lassen?

Keine Angst vor WordPress

Zugegeben – gestern ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen, ich hatte vergessen meine Bilder für den Blog hochzuladen. Trotzdem überhaupt kein Grund Angst vor dem Update WordPress 2.2 zu haben. Ich hatte viel mehr Bammel vor dem Sprung 1.5 auf 2.0. Denn dort schlugen die Änderungen viel tiefer ein. So wurde jetzt in der 2.2 viel Kosmetik gemacht, unter anderem wurde an der Einbindung der Stylesheets etwas geändert.

Ein Blick in den DOM-Inspektor des Firefox läßt meine Augen leuchten. Das sieht sehr sauber aus. Trotzdem meldete sich Dirk heute, dass der Internet Explorer 6 den Blog falsch darstellt. Ich wollte es erst auf den veralteten Browser schieben und startete einen Test mit dem IE7, aber auch der machte ein Problem daraus. Also machen wir eine Reise in den Code, keine Angst, ich nehme euch an die Hand und erkläre euch, welcher Code welche Bedeutung hat und dann dürft ihr selbst entscheiden, ob ich, WordPress oder eine nicht näher zu bezeichnende Firma hier den Deppen macht. Fangen wir mal mit dem Aufbau des Blogs an…

Der Blog unterteilt sich in die linke Spalte für den Text und die rechte Spalte für die Links. Irgendwann kamen ein paar Leute auf die clevere Idee, dass man den Inhalt im HTML von dessen Aussehen trennen sollte – diese Erfindung nannte man Stylesheets. So kann man dem gleichen Quellcode in HTML andere Farben, Schriftarten und eine andere Formatierung zuweisen. Damit man nicht alles an jeder Ecke neu definieren muss, gibt es bei den Stylesheets die Vererbung. Funktioniert genau wie beim Menschen – wenn Papa zwei Arme und Beine hat, dann hat sie der Sohnemann auch, mutieren gibt es dabei nicht. Und so wurde dann die linke Spalte definiert.

.narrowcolumn
{
  float: left;
  padding: 0 0 20px 30px;
  margin: 0px 0 0;
  width: 590px;
}

Theorie AbsatzWichtig ist dabei nur die fettgedruckte Zeile. Sie besagt, dass die Breite der linken Spalte 590 Pixel beträgt. Und so vererbt sich die Breite in jeden Beitrag hinein. Selbst jeder Absatz weiß, dass er nach 590 Pixeln einen Umbruch zu produzieren hat. Jetzt habe ich natürlich auch noch ein Problem, das sich dahinter verbirgt. Es gibt zwei Absätze und in jedem Absatz ist ein Bild mit einem Format von 300 x 200 Pixeln enthalten. Damit nicht alles zusammen klebt, habe ich noch gesagt, dass um jedes Bild herum ein Rahmen von 10 Pixeln sein soll. Alles kein Problem, so wie es die Grafik zeigt – erst kommt der Block mit dem ersten Absatz und darunter der zweite Block mit dem zweiten Absatz. Doch was passiert, wenn der Text des ersten Absatzes viel kürzer ist, als die Höhe des ersten Bildes. Ihr könnt euch ja mal selbst fragen: Wie würdet ihr handeln? Drei Möglichkeiten habe ich gefunden.

  1. Ich bleibe bleibe bei dem Blockschema und beginne mit dem zweiten Absatz, wenn das erste Bild zuende ist.
  2. Ich berechne, dass die beiden Bilder nicht nebeneinander passen (2*(10 + 300 + 10) > 590) und ziehe schon mal den Text des zweiten Absatz hoch und füge das zweite Bild ein, sobald das erste beendet ist.
  3. Ich stelle fest, dass erste Absatz zuende ist und beginne den zweiten. Da kommt gleich auch noch ein Bild, das füge ich auch gleich mal ein. Wenn die Breite nicht passt, wird es schon ein Scollbalken zurechtbiegen. Ich stelle fest, dass die Länge eines Wortes plus die Breite beider Bilder die Gesamtbreite überschreitet und breche danach um. Kurz und gut – ich mache alles nur so falsch, wie irgendmöglich.

Fehler IE6Die letzte Version wird dann vom IE angeboten und sieht so aus. Offensichtlich erfolgt die Darstellung nach dem Prinzip: erst pinseln, dann rechnen. Und wenn man erst handelt und dann denkt, kann nur Unfug rauskommen. Natürlich gibt es auch eine praktische Anwendung zu diesem Thema, die findet ihr in diesem Beitrag. Keine Ahnung, wie es jetzt bei euch aussieht, aber der IE zaubert dieses Bild. Vielleicht ist das ja richtig so und der Firefox darf es nicht so machen, weil es patentiert ist oder Microsoft eine Lizenz von diesem Patent erworben hat.

Nachtrag: Als Programmierer hat man ja schon diese “Geht nicht, gibts nicht!”-Ehre. Und nachdem ich eine kleine Änderung am Stylesheet vorgenommen hatte und die dort eingebauten Klassen im Beitrag eingebaut habe, ließ sich der IE zumindest zum Blockschema überreden. Der Weg dahin war lang, ich hatte ihn auch schon soweit, dass sich die Ecken der Bilder überlappt haben.

The blogs are sleeping…

PostcrossingAber doch nicht bei mir. Heute einen kurzen Aussetzer bemerkt? Nein? Gut so, denn ich habe mich heute der Version 2.2 von WordPress angenommen. Viel hatte sich in Sachen Theme nicht geändert, sodass sich meine Änderungen sehr in Grenzen hielten. Wie so oft, sieht man nur als Blogschreiber die Änderungen, die sich vollzogen haben. Bei blog.de gehört es schon zum guten Ton, jetzt hat auch WordPress mit Widgets nachgezogen, d.h. der Sidebar, die man nach Lust und Liebe mit Drag&Drop zusammenklickern kann. Schön und gut, aber als Programmierer schraube ich meine Sidebar lieber selbst zusammen, das weiß ich, wer Schuld war, wenn es kracht. Auch ist jetzt die Vorschau nicht mehr auf der Entwurfsseite, sondern muss extra aufgerufen werden. Ein Feature über das man streiten könnte. Ich konnte auch prima mit der Lösung leben, dass ich nur nach unten scrollen mußte und dort den fertigen Beitrag gesehen habe.

Heute erreichte mich wieder ein Postcrossing-Kärtchen aus den Vereinigten Staaten, genauer gesagt aus Kalispell im nordwestlichen Montana. Kalispell ist eigentlich ein größeres Dorf mit seinen knapp 17.000 Einwohnern. Trotzdem haben es einige Leute von dort geschafft, (traurige) Berühmheit zu erlangen. Zum einen Michelle Williams, vielleicht denjenigen bekannt, die “Dawsons Creek” angesehen haben oder angesehen bekommen mußten. Und die traurige Berühmtheit ist Ron Hubbard, Gründer von Scientology, der seine Kindheit in Kalispell verbrachte.

Beruhigend zu wissen, dass der Regen heute einen großen Bogen um Bamberg gemacht hat. Dafür war es heute gefühlt kühler als gestern, denn als wir heute zum Mittag im Biergarten unserer Mittagsstammkneipe saßen, wehte ein Lüftchen und die Hitze war doch etwas erträglicher. Eigentlich war doch die Abkühlung für heute eingeplant und nun heißt es… warten bis zum Wochenende. Wie schon Uwe immer sagte: “Alles wird gut für den, der warten kann.”

Me vs. My

Ich las letztens ein Interview mit Robag Wruhme aka Gabor Schablitzki aka Wighnomy Brothers. Er ließ einen ziemlich deftigen Kommentar in Sachen MySpace fallen. Grund genug, mich auch mal zum Thema auszulassen. Erinnern wir uns an unsere Schulzeit – es gab eine Zeit, da gingen Poesiealben herum und wer als ausreichend cool erachtet wurde, durfte sich mit einem schönen Spruch und einem bunten Bildchen verewigen. Ich glaub, daher stammt auch meine Anti-Community-Einstellung. Ich war schon immer der blasse, unsportliche Typ mit Brille gewesen, der kaum auffiel und deshalb nie zu einem Eintrag in besagte Poesiealben kam bzw. beim Sport immer als letzter in die Mannschaftsauswahl kam. Kurz und gut – ein Looser. Aber statt Amok zu laufen, zog ich es vor, meine Bürde so würdevoll wie möglich zu tragen bzw. eine kleine Gruppe von Freunden um mich zu haben, mit denen man sich vernünftig unterhalten konnte.

Und statt mich als Außenseiter zu definieren, stellte ich die anderen in Frage – für einen Informatiker doch schließlich ein unerlässlicher Charakterzug zur Analyse, das System in Frage zu stellen. Und mit dieser Einstellung rauschte ich durch die Zeit, um im Jetzt und Hier aufzuwachen und festzustellen, dass es immer noch Poesiealben gibt. Nur darf sich jetzt die gesamte Welt mit geistlosen Sprüchen und bunten Wackelbildchen zukleistern. Hat jemand schon den ernsthaften Sinn hinter Myspace entdeckt? Ich erkenne ein ziemlich gutes Netzwerkprinzip, was Musik betrifft. Such das Profil eines Künstlers auf, den du magst und er wird in seiner Freundesliste noch mehr Musik haben, die du auch mögen könntest. Natürlich nur, wenn er ein Profil hat! Aber der Rest? “Ich habe ein MySpace-Profil, also bin ich!” oder “Alle haben eins, also muss ich auch eins haben!”? Wie sich die de-bug schon so schön äußerte – feature dich selbst wie die Hölle. Pimp yourself! Wer sonst nichts in der realen Welt gebacken bekommt, schafft es doch garantiert innerhalb kürzester Zeit tausende anderer, verzweifelt nach Aufmerksamkeit heischende Nutzer zu finden und denen ein lustig hopsendes Bild ins Profil zu pappen, verbunden mit tiefsinnigen Aussagen wie “Thx for add!”

Hinter dieser kraftvollen und mächtigen Wortformel steht natürlich nicht nur das Bekenntnis des Schreibers, dass er der englischen Sprache mächtig ist, sondern dessen Kürze doch Ausdruck verleiht, wie “Du hör mal zu! Es tut mir leid, dass ich keine weiteren Worte finde, aber allein heute habe ich 2.541 Einladungen bekommen. Was dachtest du, wer sich um diesen Mist kümmert!? Geld verdiene ich damit ja ohnehin nicht.” Schließlich geht es ja nicht darum, Freunde zu finden, sondern zu sammeln oder besser: einzufangen. Ähnlich wie bei einer Lampe im Mottenschwarm – wer hell genug leuchtet, wird von den meisten Motten umgeben.

Kann natürlich auch sein, dass es sich bei Myspace um das größte Projekt handelt, den Traffic von Pornographie doch endlich mal zu überbieten. Vielleicht möchte Myspace auch den Speicherplatz von Google überbieten oder jedes freie Byte, dass als Cache im Netz verfügbar ist, mit Zappelbildchen zu belegen, um die Geduld derer, die auf ein PDF mit Dijkstras “The humble programmer” warten, bis ins schier Endlose zu strapazieren. Von daher soll heute mein rebellischer Aufruf lauten: Schreibt viel, wenn ihr was zu sagen habt und verhindert, dass sich noch mehr *entschuldigung* Dünnschiss breit macht – because it’s YourSpace!

Samstag nachmittags

Hat jemand zufällig $1.500 herumliegen? So viel dürfte die jetzt endlich im Mai erscheinende Tastatur “Optimus Maximus” kosten. Der Start hat sich schon mehrere Male verschoben, doch wenn man dem Bericht bei Golem glauben schenken darf, ist es in nächster Zeit soweit. Vorbestellungen werden schon angenommen. Warum sollte man nicht mal eine Tastatur besitzen, die mehr kostet als der Rechner? Als erste Zahlen bekannt wurden, ging man noch von Produktionskosten von ca. $100 pro Taste aus. Die OLED-Technologie ist halt noch neu und ein wenig überteuert, aber mit wachsenden Verkaufszahlen werden solche Tastaturen sicherlich den Markt bald fluten. Auch zu bezahlbaren Preisen.

Kaum ein Beitrag ohne eine Referenz auf Musik – ich habe mir heute Morgen mal Podpress angesehen. Einerseits wäre es komfortabel, weil ich nicht an die Monate bzw. an das Volumen gebunden bin. Andererseits müßte ich mir bei gleichbleibender Rate in knapp 3 Jahren Gedanken machen, wo ich den Podcast auslagere, denn mit 1GB Webspace ist auch irgendwann der Ofen aus. Also bleibt erstmal alles beim Alten – der Podcast wird hier kommentiert, erscheint aber nach wie vor bei podhost.de.

Und noch eine gute Neuigkeit für die Freunde von “Was gibt es denn bei dir Neues an Musik?” Bitte aufmerksam nach rechts sehen, dort gibt es alles, was sich in meiner Plattenkiste so bewegt. Gleichzeitig auch mein erster Einsatz von Seiten unter WordPress. Würde sich auch prima als Medium für ein Profil oder Impressum eignen. Und jetzt die Knobelaufgabe fürs Wochenende: der Blog gehört zur Domain electro-space.de, diese existiert nur virtuell und greift auf den Webspace von fraktalgrafik.de zurück. An welchen Stellen müßte überall ein Impressum stehen?

Rührend

Firefox JuniorIch arbeite gerade die News von gestern durch unter anderem auch die Nachricht, dass es bei Mozilla ein neues Maskottchen gibt, den Kit (engl. für einen kleinen Fuchs), Developer Kit! Und der Kleine ist ganz traurig, dass im Web keine offenen Standards benutzt werden. Also unterstützt ihn mal ein wenig, damit er nicht in einer Pfütze aus seinen Tränen stehen muss!

Anmerkungen und Gemecker zum Thema “Kindchenschema” lass ich diesmal weg, geht ja um eine gute Sache. Außerdem liegt der Anteil der Firefox-Nutzer auf meinem Blog immerhin schon bei 55%, langsam wachsend. Ich wünsche mir natürlich eine 2/3-Mehrheit, also… seid schlau wie ein Fuchs, holt euch den Firefox!

Ich sollte wohl mal die Kategorie “Schamlose Open-Source-Werbung” einführen.