Zwischenschritt
Mein Blog wird Anfang April eine kleine Wendung nehmen. Wer dann nach dem schlichten grauen Design sucht, wird ein noch schlichteres weißes Kleid vorfinden. Außerdem wird mein Blog kurzerhand seinen Namen ändern und “Europafricasiamerica (write local – travel global)” heißen. Der Kenner wird schmunzeln und das Plagiat sofort erkennen. Ja, ich habe mich bei Mijk van Dijks “Afreuropamericasiaustralica” bedient, nur dass ich die Kontinente in der Reihenfolge aufnehme, wie wir sie besuchen. Beim Start kommt man auf die Seite mit unserer Reisekarte unter der die Liste mit den einzelnen Stationen, die dann mit den Beiträgen verlinkt sind, liegt.

Natürlich bleibt der ursprüngliche Inhalt erhalten, er wird aber für die Zeit meiner Abwesenheit nicht erreichbar sein (über direkte Eingabe der URL natürlich schon).
Fällig
Ich habe es jetzt schon seit Monaten vor mir hergeschoben – die Aktualisierung des Blogs. Das hat nichts mit Angst zu tun, sondern eher mit Faulheit. Ich habe so viele Geister im Hintergrund, die ich manuell am Leben erhalte, dass ein Umstieg immer schwieriger wurde. Dazu muss man jedoch einen Blick in die Vergangenheit werden.
Als ich auf den WordPress-Blog wechselte, war die Sidebar (das Menü rechts) noch komplett von Hand zusammengestellt. Doch schon mit der nächsten größeren Version entschloss sich die Crew der WordPress-Entwickler, sogenannte Widgets einzuführen, d.h. man konnte sich seine Sidebar zusammenklicken, die dann irgendwo in der Datenbank landete. War für mich ja schwierig, da ich jede Menge eigener Elemente drin hatte, wie z.B. die Werbung für amnesty international und der Blogcounter. Natürlich funktionierte der alte Mechanismus noch, musste aber von Hand jedes Mal auf die nächste Version angehoben werden, wenn sich die Funktionsnamen im Inneren von WordPress änderten.
Mit der aktuellen Version 2.7.1 hab ich davon die Nase voll. Ich habe ohnehin nicht mehr die Zeit, mich hier stundenlang hinzusetzen und Quelltexte anzupassen. Außerdem sind die Jungs von WordPress so clever, viele Funktionen, die von Hand dazugepatcht werden mussten, automatisch anzubieten (z.B. Hierarchien in den Kategorien). Und deshalb kam auch ein neues Design, denn nach den 4 Jahren, die mein Blog in diesem Blauton verbrachte, wurde es höchste Zeit für einen Tapetenwechsel.
Updates, Idioten und andere Highlights
Grummel – kaum habe ich mit viel Mühe letztes Wochenende meinen Blog von der WordPress-Version 2.5.1 auf die 2.6.5 upgedatet… oder geupdatet… aktualisiert und schon lauert WordPress mit der 2.7. Jetzt soll auch eine automatische Aktualisierung a la Windows-Update möglich sein. Ich weiß nicht, ich bin da sehr skeptisch, da ich bei einigen Plugins doch selbst in den Funktionen von WordPress gespielt hab und keine Lust hab, mir das ganze durch ein schnelles FTP-Update kaputtspielen zu lassen.
Und wo das eine Update ansteht, habe ich schon ein anderes durchgeführt. Von Shredder (Thunderbird 3.0 Alpha 3) auf Thunderbird 3.0 Beta 1. Noch viel genialer wie die Alpha – jetzt Extrem-Tabbed-Mail-Schreibing! Leider fehlt mir noch eine Einstellung, wo ich sagen könnte, dass ich die neuen Mails in einem neuen Tab geöffnet haben möchte, den sonst bleibt nur der Rechtsklick “In einem neuen Tab öffnen”. Gleiches gilt natürlich auch für neue Mails. Eine geniale Vision… ein Mailprogramm, wo man zwischen mehreren Tabs hin- und herspringen kann. Ich weiß, Lotus Notes kann das schon lange, aber ich will das auch zuhause haben!
Mir klappte diese Woche ganz gewaltig der Unterkiefer runter, als ich diesen Artikel las [Anm.: gefunden via Kraftfuttermischwerk]. Ich hab nichts gegen Metallica, im Gegenteil – ich liebe ihre frühen Werke, speziell “One”. Wo damals die Diskussion mit Napster aufkam, dachte ich mir, dass die Jungs einen an der Klatsche haben. Regen sich drüber auf, dass ihre Musik in P2P-Netzwerken getauscht wird, verklagen ihre Fans, veröffentlichen aber weiter brav ohne Kopierschutz. Wer aber stolz drauf ist, dass ihre Musik zur Folter von Gefangenen eingesetzt wird, weil sie dann ihren Zweck erfüllt, gehört für mich nicht nur in die Entzugsklinik, sondern auch resozialisiert. Darauf werfe ich doch jetzt glatt eine Runde Massive Attack vs Mad Professor – “No protection” in den CD-Player.
Nachdem ich letztens meine Vermieterin anrief und fragte, ob der Hausbau noch weiter geht, weil mein Keller wie eine Baustelle aussieht und die Beleuchtung auf dem Boden liegt, sowie ein Haufen Werkzeug, Müll etc. rumliegt, meinte sie, dass sie den Elektriker vorbeischickt, um die Lampe anzubringen. Der kam in meine Wohnung und wollte, dass ich dort die Sicherung für den Keller ausschalte. Die Sicherung für den Keller in der Wohnung? Nein, die ist unten beim Stromzähler. Daraufhin wollte er dann die Hauptsicherung im Keller rausnehmen. Ich fuhr den Rechner runter und ging mit runter. Er drehte die Sicherung raus, im Keller ging das Licht aus und ich ging wieder in die Wohnung – alles hell beleuchtet, Küche, Bad, Wohnzimmer alles an. Zehn Minuten später machte es *klick* und mein Verstärker im Wohnzimmer nahm wieder den Betrieb auf – stimmtm, es war so ruhig. Merke: An der Hauptsicherung für den Keller und die Waschmaschine im Keller hängt auch eine Steckdose im Wohnzimmer!
Ich hatte ganz vergessen, die Ursache für mein kaputtes Auto anzugeben. So etwas passiert ja in der Regel nur, wenn es gerade unpassend ist. Und genau dieser Umstand wurde dadurch hervorgerufen, dass ich mich eine Woche zuvor einen neuen Rechner gekauft hatte. Da meine Rechenknechte doch eine Weile halten müssen, hole ich mir immer einen wahren Dampfmann. Und so werkelt jetzt unter meinem Schreibtisch ein Quadcore von AMD, jeder der Kernchen hat sein eigenes Gigabyte RAM und für den grafischen Output sorgt eine nVidia 9800GT (passiv gekühlt!) und ein schicker schwarzer 22″ Monitor (der von der Höhe perfekt zu meinem alten 19″ passt). Der Desktop wird, wie so oft, gestellt von Desktopography.
Als ich das Bild auf die externe Platte kopieren wollte, meldete sich wieder mein Windows und meinte, die gesamten 500GB durchsuchen zu wollen. Und jedes Mal klicke ich mich durch 6 Dialoge, die ich garnicht haben will (3x den Autoscan abbrechen und 3x mal “Was wollen Sie mit dem Laufwerk eigentlich anstellen?”). Es gibt zwar in der Systemsteuerung einen Schalter, wo man den Autorun abschalten kann, aber der gilt nur für alle Laufwerke, die bereits erkannt wurden. Kommt man mit einem neuen Datenträger, geht der Spaß von vorn los. Da hilft nur eine Tiefenbereinigung. Man gehe in die Registry unter “HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer” und stellt dort den Schlüssel “NoDriveTypeAutoRun” auf 0x000000ff. Nach einem Neustart wird sich Windows nie mehr drum kümmern, was mit neuen Datenträgern passiert. Mal eben eine Treiber-CD einlegen und 5 Minuten warten, bis der Autorun den Dialog hochgewürgt hat – alles Geschichte.
Ansonsten doch eine sehr stressige Woche, ich mußte diesmal sogar Klavier ausfallen lassen. Ungeschlagener Favorit diese Woche: Einfach mal eine Rose von der Freundin geschenkt bekommen (Also kein Geburtstag oder sonstiger Feiertag). Gibt auf der nach oben offenen Punkteskala für Sympathiepunkte einen neuen Highscore: unendlich + 1. So langsam gelange ich zu der Überzeugung, sie mag mich ein kleines bißchen… :excited:
Brückentag
Ich schiebe es schon eine ganze Weile vor mir her, aber heute ist es nun soweit. Ich werde meinen Blog auf die neue WordPressversion 2.5.1 updaten. Also wird mein Blog eine Weile nicht erreichbar sein. Ich hoffe, ich erwische alle Stellen, die ich selbst angepasst habe, damit alles wie vorher funktioniert.
Mikrostock
Bei den Glühweinjunkies geht zur Zeit ein Popularitätswettbewerb um und Uwe nimmt teil. Glückwunsch für das Erreichen der nächsten Runde von dieser Stelle aus! Jeder Teilnehmer musste sich ein paar Fragen gefallen lassen, die Stöckchencharakter haben, aber endlich mal so formuliert sind, dass man nicht mit einem einfach Ja oder Nein davon kommt. Also habe ich mir die Fragen mal gemopst und beantwortet.
- Was erwartet den Leser auf deinem Blog?
Ursprünglich waren es mal News aus dem Bereich Technik und Wissenschaft, doch das ist jetzt immer weiter in den Hintergrund gerückt. Jetzt dreht sich viel um Erlebtes, aber auch Musik, sei es als Podcast oder in Form von Plattentipps. Gespickt wird das Ganze mit wöchentlichen Rezepten und abschließend verfeinert mit entrückten, meist kritischen Gedanken. Ach ja, eine Bemerkung noch – ich gebe mir zwar Mühe mich kurz zu fassen, aber meistens blühen meine Gedanken nicht nur, sie wuchern. - Bei vielen Blogs hat der Name eine geradezu mystische Bedeutung. Welches Geheimnis versteckt sich hinter deinem Blognamen?
electro-space… das ist eine Geschichte, die sich schwierig erzählen läßt. Angefangen hat es, als ich während des Studiums eine Homepage aufbaute. Im Laufe der Zeit wollte ich sie auch unter einer Adresse erreichbar wissen, die weniger kryptisch ist. Also bot sich eine eigene Domain an. Jetzt mußte nur noch ein Name gefunden werden, der meine Liebe für elektronische Musik in sich trägt und auch einen Hauch von Fiktion hat. So entstand nach einigem Grübeln – electro-space. - Warum bloggst du eigentlich?
Wie ich oben schon erwähnt habe, begann ich mit Neuigkeiten aus dem Technik- und Wissenschaftsbereich. Ich wollte jeweils immer meine persönliche Sicht auf diese Dinge einfließen lassen. Oder um es allgemeiner zu sagen, ich habe ein Ventil für meinen Schreibdrang gesucht. Außerdem habe ich so eine Möglichkeit, Dinge, die mich beeinflusst haben, später noch einmal nachzuvollziehen, mit einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Zu guter letzt ist es natürlich auch ein prima Speichersystem für aufgesammelte Links oder Ideen. Dass meine Freunde mitlesen, gibt dem Bloggen natürlich noch mehr Reiz, denn damit schreibe ich nicht ausschließlich für mich. - Wie bist du überhaupt zum Bloggen gekommen?
Oh, kleine Geschichte – angefangen hat alles, als meine langjährige Beziehung in die Brüche ging. Ich konnte nicht schlafen und setzte mich hin und schnappte mich etwas Papier und fing an zu schreiben. Sämtliche Gedanken, alles was mich belastete, floss auf das Papier und ich hörte 2 Stunden bzw. 3 vollgeschriebenen Seiten später auf. Und ich spürte, wie es mir danach besser ging. Die nächsten Tage schrieb ich weiter, nur dass ich mich gleich an den Rechner setzte und meine Gedanken dort verewigte. Mit der Zeit wuchs das Dokument, ich fügte Bilder und Gedichte ein und kam so auf ca. 90 Seiten. Zwei Jahre später wechselte ich dann zum Bloggen, auf dem üblichen Weg (Suchen – Finden – Vergleichen – blog.de). Anfänglich überschnitten sich die Einträge noch etwas, weil ich dort viel privatere Gedanken niederschrieb, als ich das hier je machen würde. - Sagst du “der†Blog oder “das†Blog?
Für mich ist es der Blog, obwohl ich weiß, dass das Blog richtig wäre. Nachdem das Wort “Blog” nun wirklich derart zusammengestrichen ist, dass man kaum noch den Ursprung Weblog bzw. im weiteren Sinne Logbuch erahnen kann, habe ich damit auch keine Probleme mit dem Blog. Viel schlimmer finde ich “das” bzw. “ein Mail” *fröstel*
PS: Mit fällt gerade auf, dass sich in der Überschrift ungeplanterweise die Wörter “Mikro” wie Mikrofon und “Rostock” verbergen. Ersteres eröffnet ja ungeahnte Möglichkeiten – Stöckchen werfen via Podcast. Kann ich mir das patentieren lassen?
Keine Angst vor WordPress
Zugegeben – gestern ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen, ich hatte vergessen meine Bilder für den Blog hochzuladen. Trotzdem überhaupt kein Grund Angst vor dem Update WordPress 2.2 zu haben. Ich hatte viel mehr Bammel vor dem Sprung 1.5 auf 2.0. Denn dort schlugen die Änderungen viel tiefer ein. So wurde jetzt in der 2.2 viel Kosmetik gemacht, unter anderem wurde an der Einbindung der Stylesheets etwas geändert.
Ein Blick in den DOM-Inspektor des Firefox läßt meine Augen leuchten. Das sieht sehr sauber aus. Trotzdem meldete sich Dirk heute, dass der Internet Explorer 6 den Blog falsch darstellt. Ich wollte es erst auf den veralteten Browser schieben und startete einen Test mit dem IE7, aber auch der machte ein Problem daraus. Also machen wir eine Reise in den Code, keine Angst, ich nehme euch an die Hand und erkläre euch, welcher Code welche Bedeutung hat und dann dürft ihr selbst entscheiden, ob ich, WordPress oder eine nicht näher zu bezeichnende Firma hier den Deppen macht. Fangen wir mal mit dem Aufbau des Blogs an…
Der Blog unterteilt sich in die linke Spalte für den Text und die rechte Spalte für die Links. Irgendwann kamen ein paar Leute auf die clevere Idee, dass man den Inhalt im HTML von dessen Aussehen trennen sollte – diese Erfindung nannte man Stylesheets. So kann man dem gleichen Quellcode in HTML andere Farben, Schriftarten und eine andere Formatierung zuweisen. Damit man nicht alles an jeder Ecke neu definieren muss, gibt es bei den Stylesheets die Vererbung. Funktioniert genau wie beim Menschen – wenn Papa zwei Arme und Beine hat, dann hat sie der Sohnemann auch, mutieren gibt es dabei nicht. Und so wurde dann die linke Spalte definiert.
.narrowcolumn
{
float: left;
padding: 0 0 20px 30px;
margin: 0px 0 0;
width: 590px;
}
Wichtig ist dabei nur die fettgedruckte Zeile. Sie besagt, dass die Breite der linken Spalte 590 Pixel beträgt. Und so vererbt sich die Breite in jeden Beitrag hinein. Selbst jeder Absatz weiß, dass er nach 590 Pixeln einen Umbruch zu produzieren hat. Jetzt habe ich natürlich auch noch ein Problem, das sich dahinter verbirgt. Es gibt zwei Absätze und in jedem Absatz ist ein Bild mit einem Format von 300 x 200 Pixeln enthalten. Damit nicht alles zusammen klebt, habe ich noch gesagt, dass um jedes Bild herum ein Rahmen von 10 Pixeln sein soll. Alles kein Problem, so wie es die Grafik zeigt – erst kommt der Block mit dem ersten Absatz und darunter der zweite Block mit dem zweiten Absatz. Doch was passiert, wenn der Text des ersten Absatzes viel kürzer ist, als die Höhe des ersten Bildes. Ihr könnt euch ja mal selbst fragen: Wie würdet ihr handeln? Drei Möglichkeiten habe ich gefunden.
- Ich bleibe bleibe bei dem Blockschema und beginne mit dem zweiten Absatz, wenn das erste Bild zuende ist.
- Ich berechne, dass die beiden Bilder nicht nebeneinander passen (2*(10 + 300 + 10) > 590) und ziehe schon mal den Text des zweiten Absatz hoch und füge das zweite Bild ein, sobald das erste beendet ist.
- Ich stelle fest, dass erste Absatz zuende ist und beginne den zweiten. Da kommt gleich auch noch ein Bild, das füge ich auch gleich mal ein. Wenn die Breite nicht passt, wird es schon ein Scollbalken zurechtbiegen. Ich stelle fest, dass die Länge eines Wortes plus die Breite beider Bilder die Gesamtbreite überschreitet und breche danach um. Kurz und gut – ich mache alles nur so falsch, wie irgendmöglich.
Die letzte Version wird dann vom IE angeboten und sieht so aus. Offensichtlich erfolgt die Darstellung nach dem Prinzip: erst pinseln, dann rechnen. Und wenn man erst handelt und dann denkt, kann nur Unfug rauskommen. Natürlich gibt es auch eine praktische Anwendung zu diesem Thema, die findet ihr in diesem Beitrag. Keine Ahnung, wie es jetzt bei euch aussieht, aber der IE zaubert dieses Bild. Vielleicht ist das ja richtig so und der Firefox darf es nicht so machen, weil es patentiert ist oder Microsoft eine Lizenz von diesem Patent erworben hat.
Nachtrag: Als Programmierer hat man ja schon diese “Geht nicht, gibts nicht!”-Ehre. Und nachdem ich eine kleine Änderung am Stylesheet vorgenommen hatte und die dort eingebauten Klassen im Beitrag eingebaut habe, ließ sich der IE zumindest zum Blockschema überreden. Der Weg dahin war lang, ich hatte ihn auch schon soweit, dass sich die Ecken der Bilder überlappt haben.
The blogs are sleeping…
Aber doch nicht bei mir. Heute einen kurzen Aussetzer bemerkt? Nein? Gut so, denn ich habe mich heute der Version 2.2 von WordPress angenommen. Viel hatte sich in Sachen Theme nicht geändert, sodass sich meine Änderungen sehr in Grenzen hielten. Wie so oft, sieht man nur als Blogschreiber die Änderungen, die sich vollzogen haben. Bei blog.de gehört es schon zum guten Ton, jetzt hat auch WordPress mit Widgets nachgezogen, d.h. der Sidebar, die man nach Lust und Liebe mit Drag&Drop zusammenklickern kann. Schön und gut, aber als Programmierer schraube ich meine Sidebar lieber selbst zusammen, das weiß ich, wer Schuld war, wenn es kracht. Auch ist jetzt die Vorschau nicht mehr auf der Entwurfsseite, sondern muss extra aufgerufen werden. Ein Feature über das man streiten könnte. Ich konnte auch prima mit der Lösung leben, dass ich nur nach unten scrollen mußte und dort den fertigen Beitrag gesehen habe.
Heute erreichte mich wieder ein Postcrossing-Kärtchen aus den Vereinigten Staaten, genauer gesagt aus Kalispell im nordwestlichen Montana. Kalispell ist eigentlich ein größeres Dorf mit seinen knapp 17.000 Einwohnern. Trotzdem haben es einige Leute von dort geschafft, (traurige) Berühmheit zu erlangen. Zum einen Michelle Williams, vielleicht denjenigen bekannt, die “Dawsons Creek” angesehen haben oder angesehen bekommen mußten. Und die traurige Berühmtheit ist Ron Hubbard, Gründer von Scientology, der seine Kindheit in Kalispell verbrachte.
Beruhigend zu wissen, dass der Regen heute einen großen Bogen um Bamberg gemacht hat. Dafür war es heute gefühlt kühler als gestern, denn als wir heute zum Mittag im Biergarten unserer Mittagsstammkneipe saßen, wehte ein Lüftchen und die Hitze war doch etwas erträglicher. Eigentlich war doch die Abkühlung für heute eingeplant und nun heißt es… warten bis zum Wochenende. Wie schon Uwe immer sagte: “Alles wird gut für den, der warten kann.”
Samstag nachmittags
Hat jemand zufällig $1.500 herumliegen? So viel dürfte die jetzt endlich im Mai erscheinende Tastatur “Optimus Maximus” kosten. Der Start hat sich schon mehrere Male verschoben, doch wenn man dem Bericht bei Golem glauben schenken darf, ist es in nächster Zeit soweit. Vorbestellungen werden schon angenommen. Warum sollte man nicht mal eine Tastatur besitzen, die mehr kostet als der Rechner? Als erste Zahlen bekannt wurden, ging man noch von Produktionskosten von ca. $100 pro Taste aus. Die OLED-Technologie ist halt noch neu und ein wenig überteuert, aber mit wachsenden Verkaufszahlen werden solche Tastaturen sicherlich den Markt bald fluten. Auch zu bezahlbaren Preisen.
Kaum ein Beitrag ohne eine Referenz auf Musik – ich habe mir heute Morgen mal Podpress angesehen. Einerseits wäre es komfortabel, weil ich nicht an die Monate bzw. an das Volumen gebunden bin. Andererseits müßte ich mir bei gleichbleibender Rate in knapp 3 Jahren Gedanken machen, wo ich den Podcast auslagere, denn mit 1GB Webspace ist auch irgendwann der Ofen aus. Also bleibt erstmal alles beim Alten – der Podcast wird hier kommentiert, erscheint aber nach wie vor bei podhost.de.
Und noch eine gute Neuigkeit für die Freunde von “Was gibt es denn bei dir Neues an Musik?” Bitte aufmerksam nach rechts sehen, dort gibt es alles, was sich in meiner Plattenkiste so bewegt. Gleichzeitig auch mein erster Einsatz von Seiten unter WordPress. Würde sich auch prima als Medium für ein Profil oder Impressum eignen. Und jetzt die Knobelaufgabe fürs Wochenende: der Blog gehört zur Domain electro-space.de, diese existiert nur virtuell und greift auf den Webspace von fraktalgrafik.de zurück. An welchen Stellen müßte überall ein Impressum stehen?
Beunruhigend
Heute morgen wieder mit dem Trommeln auf der Fensterscheibe erwacht, noch ein wenig herumgedöst. Dann endlich aufgestanden und den Rechner angeschaltet. Firefox begrüßt mich jetzt jeden Tag mit einem Fortunecookie und damit begannen die beunruhigenden Nachrichten…
- Mein Fortune-Cookie meinte heute:
A long-forgotten loved one will appear soon.
Buy the negatives at any price.
Wäre ja nicht weiter schlimm, aber der Spruch kam gestern auch schon mal und ich hatte bis jetzt noch nie einen Spruch doppelt. Wie gesagt – beunruhigend.
- Ein Blick bei golem.de verriet mir heute Morgen, dass bei WordPress der worst case eingetreten ist. Einem Cracker ist es gelungen, in den Server einzudringen und einige Dateien der Version 2.1.1 zu modifizieren, dass Sicherheitslücken entstehen. Deshalb wird es dringend empfholen, auf die Version 2.1.2 umzustellen. Auch wenn ich als Benutzer der deutschen Version, die separat gehostet wird, nicht davon betroffen war, hab ich gleich mal die neue Version heruntergeladen und installiert. WordPress Deutschland versichert das explizit noch einmal auf der Downloadseite für die Version 2.1.2. Trotzdem beunruhigend…
Wiederholungstäter
Keine Panik, nur weil Blumfeld aufgehört haben, mache ich nicht gleich den Blog dicht. Ich hatte nur die letzten beiden Tage nicht gerade das Bedürfnis bzw. es ist auch nicht sonderlich viel vorgefallen, worüber es zu berichten gäbe. Einzig und allein fand ich die Nachricht der Universität Rochester interessant, die es geschafft haben wollen, ein Bild in einem Photon zu speichern, was ich ehrlich gesagt, bezweifle. Offensichtlich war ich nicht der Einzige, einige andere hatten bei dem Artikel etwas auszusetzen. Und natürlich fanden sich auch ein paar technoide Leser, die bei den Initialen der Uni Rochester – UR – gleich an Underground Resistance denken mußten.
Die letzten Tage habe ich dann doch eher immer eifrig Blogschau betrieben, unter anderem auch das Musikrätsel auf Uwes Blog. Heute lag die Lösung doch auf der Hand. Wo ich mir nochmal alle Schnipsel angehört habe, hätte ich es eigentlich schon gestern erkennen können, aber ich war dann doch zu faul, die nebenbei laufende Musik auszuschalten und da hat der Radau in meinem Wohnzimmer die Oberhand behalten.
Die Arbeitswoche erlebte gestern einen kleinen Knick nach unten, als nachmittags die Hälfte meiner Bugfixes wieder aus der Testabteilung zu mir zurück kam. Aber soetwas spornt mich dann auch noch an und heute morgen habe ich dann den letzten Bug verscheucht – denk ich. Und dann habe ich es abends auch noch mit dem großen Haufen Bügelwäsche aufgenommen. Ich hatte ihn extra ins Wohnzimmer gelegt, damit ich mich endlich mal dazu durchringe. Aber wenn man einmal angefangen hat und die richtige Musik im Hintergrund läuft, geht das eigentlich ganz gut.
Ursprünglich hatten sich dann auch noch meine Eltern für morgen angekündigt, doch wir haben das Thema auf morgen früh vertagt. Mal sehen, ob es mit dem Wetter klappt, ansonsten hoffe ich mal, dass die deutsche WordPress-Gruppe bald die Version 2.1 von WordPress fertig hat. Ich hatte schon im Vorfeld gelesen, dass es einige Datenbankänderungen geben wird und eine kleine Neustrukturierung. Auch das Akismet-Plugin wäre wohl erneuert worden. Dieses habe ich seit Mitte der Woche auch bei mir zu laufen, da sich Anfang der Woche die ersten Spamkommentare bei mir zeigten. Was ich eigentlich sagen wollte: Ich hoffe, dass ich das Update noch dieses Wochenende einspielen kann.
So und nun wird es dann langsam Zeit, dass ich mich auf den Weg zu Kino mache…
