Grünzeug
Endlich mal wieder ein Wochenende, wo ich nichts vorhatte bzw. auch nicht krank war. So etwas muss schamlos ausgenutzt werden! Also stand ich gleich mal Samstag früh etwas unfreiwillig kurz nach 7 Uhr auf, frühstückte in aller Ruhe und ging zum Klavierunterricht. Danach ging es noch in den Baumarkt, denn etwas stört mich schon seit längerem – die halb vertrocknete Krüppelpalme, die ich nun seit weit über 10 Jahren hatte und die mittlerweile mehr Äste als Blätter hatte. Sie mußte einer Goldblattpalme weichen. Ich habe mich gerade mal über die Palme kundig gemacht – einerseits soll sie sehr genügsam sein, andererseits braucht sie viel und wenn möglich kalkarmes Wasser. Ja was denn nun?
Eigentlich wollte ich am Samstag mit einem Kollegen auf Fototour gehen, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnungs, also verschoben wir den Versuch auf Sonntag und gingen statt dessen abends auf eine Pizza und ein paar Guinness weg. Das Gute an Irish Pubs ist immer noch die Live-Musik, aber das Schlechte an Irish Pubs in Bamberg ist auch die Live-Musik. Da sich doch einige der hier stationierten Amerikaner aufhalten, ist die Quote der Countrystücke doch einen Tick zu hoch. Aber nach ein paar Guinness singt man von “Sweet home Alabama” bis “Knocking on heaven’s door” alles mit.
Nachdem ich heute Morgen einen Blick nach oben warf und mich ein strahlend blauer Himmel anstrahlte, stand für mich fest, dass die Fotosession heute statt findet. Ich begann den Tag mit mehreren Aktionen, die ich schon seit längerem vor mir herschiebe (z.B. Bügeln) und dann ging es raus in die Natur. Ein paar der Ergebnisse gibt es hier zu sehen. Unterwegs diskutierten wir Objektive, Speicherformate (Wie kann man denn nur was anderes wie RAW nehmen?) und Speicherkarten. Und mit einem Generalhähnchen schloss ich den Tag dann ab.
Chips zum Geburtstag
Letzten Donnerstag bin ich mehr oder weniger erholt wieder auf Arbeit gegangen. Ein bißchen steckte die Grippe noch in meinen Knochen, aber daheim wäre das auch nicht schneller besser geworden. Am Freitag ging es dann Richtung Sprendlingen. Als ich das einem Kollegen erzählte, meinte er, dass es doch ziemlich gewagt ist, Freitag Nachmittag auf der A3 zu fahren. Ich lächelte und meinte, dass ich die Strecke schon öfters gefahren bin und noch nie in einen Stau geraten bin. Nun ja, bis zu diesem Freitag. Nach 2 Stunden Fahrt war ich dann an Würzburg vorbei. Stop & Go, mal 1. Gang, mal Tempo 60. Weitere zwei Stunden später kam ich dann an, leicht entnervt, aber mit einem schönen Erlebnis – denn wenn der MP3-Player zufälligerweise Wolfsheim spielt, während man durch Wolfsheim fährt, hat das schon was.
Nach einem Chili con carne, was von mir als mild eingestuft wurde, wurden die Chips ausgepackt und wir pokerten noch ein paar Stunden. Irgendwann (es war wohl schon 3 Uhr durch) fielen wir in die Betten. Ich wurde am nächsten Morgen von heftigen Poltergeräuschen geweckt. Emma war angekommen, fegte über die Terrasse und stellte die Stühle um. Ich ließ mich davon aber nicht beeindrucken und schlief weiter. Glücklicherweise ließ das schlechte Wetter im Laufe des Tages nach und am Abend konnten wir dann lecker gegrillte (und teuer erkaufte) Steaks und Bratwürste genießen. Ein schöner Abend mit viel Lachen, Spielen und jeder Menge Fotos.
Nachdem sich der harte Kern irgendwann gegen 4 Uhr doch ins Bett traute, schlummerten wir am nächsten Morgen etwas länger und nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann für mich wieder heimwärts. Die Autobahn war frei, der Wind war noch etwas hartnäckig, aber ansonsten hatte ich freie Fahrt. Und es wurde ein neuer Termin gesetzt – Ende März heißt es mal wieder: LA(H)N-Party.
Übersetzungsschwierigkeiten
Während ich mich noch durch den Stapel von Bildern kämpfe, die ich am Wochenende gemacht habe, gibt es schon mal vorab eine neue Postkarte, die letzte Woche bei mir eingetroffen ist.
Da ich das Problem auch persönlich kenne, dass man vor der Postkarte sitzt und nicht weiß, was man schreiben soll, gebe ich auf meinem Postcrossing-Profil dem Schreiber / der Schreiberin ein paar Tipps, was er / sie mir denn so erzählen kann. So zum Beispiel, was sie sehen, wenn sie aus dem Fenster schauen. Den Hinweis nahm sich Sarah aus Florida zu Herzen und erzählte mir von den Eichhörnchen (sqiurrels), Blauhähern (blue jays) und Rotkehlchen (robins), die sich in ihrem Garten herumtreiben. Wieder das Vokabular um ein paar neue Worte erweitert. In meinen Dankesworten für die Karte wollte ich ihr erzählen, was für Vögel ich sehe, wenn ich aus dem Fenster schaue. Nachdem ich mir aber die Übersetzung ansah, hielt ich es plötzlich für keine gute Idee mehr, ihr von dem Paar Meisen zu erzählen, das an meinem Fenster vorbei flog…
Die Grippe: Eine Tragödie in mehreren Teilen
Erst mal ein kleiner Nachtrag zu letztem Wochenende… Nachdem ich schon wieder vergessen hatte, dass mein Essen 24 Stunden marinieren mußte, bereitete ich am Sonntag Nachmittag die Schaschlikspieße vor und legte sie in den Kühlschrank. Dort mußten sie bis Montag auf mich warten und dann ging die Zubereitung relativ simpel von der Hand, nur dass ich die Spieße nicht habe 2 Stunden schmoren lassen. Eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze hat da schon völlig ausgereicht.
Am Dienstag fing dann das Trauerspiel an, als ich von ziemlich heftigen Kopfschmerzen gezwungen wurde, schon nach dem Mittag heimzugehen. Normalerweise stecke ich das locker bis in die Abendstunden weg, aber an dem Tag war es schlimmer wie normal. Mittwoch stand ich dann wieder ganz normal auf der Matte, aber gegen Abend machte sich dann langsam ein Husten breit und ich fühlte mich schlapp. Donnerstag früh ging es auch nicht wesentlich besser, ich machte auch noch den tödlichen Fehler, das Fieberthermometer rauszuholen. Die Anzeige gab mir Gewissheit, warum ich es mir so dreckig ging. Bis Mittag hatte ich das, was ich noch auf Arbeit erledigen wollte, hinter mich gebracht und ging dann wieder heim. Die Couch war den ganzen Abend mein Freund, ich kuschelte mich in meine Decke und fror trotzdem.
Freitag früh kam dann der Besuch beim Arzt, der eine Grippe diagnostizierte und mich erstmal für ein paar Tage aus dem Verkehr zog. Freitag und Samstag passierte dann überhaupt nichts weiter. Ich fieberte vor mich hin, verputzte reihenweise Schmerztabletten, trank literweise Tee, hustete, schnupfte und krächzte. Samstag verabschiedete sich dann meine Stimme entgültig. Sonntag war dann der erste Tag, wo ich den Weg vom Bett zur Couch ohne Schmerztabletten geschafft hab, auch Husten und Schnupfen gingen langsam zurück. Dafür nahm es der Kreislauf nicht so ganz genau, mir wurde regelmäßig beim Aufstehen schwindelig. Dass es Kaffee gegeben hatte, spielte dabei keine Rolle. Heute ist es eigentlich unverändert zu gestern, mal abgesehen dass die rebellische Abteilung heute nicht der Kreislauf, sondern die Verdauung ist. Mal sehen, wer sich morgen und übermorgen noch alles zu Wort meldet!
Garnicht so recht zur Beachtung kamen bis jetzt zwei Dinge. Das wäre zum einen das Kassettendeck, was natürlich ungünstigerweise auch noch am Freitag eintraf. Gestern veranstaltete ich schon mal einen ersten Probelauf und reinigte mal die Tonköpfe. Für sein gehobenes Alter leisten sie noch gute Dienste. Aber was haben wir denn hier überhaupt? Ein Philips Kassettendeck N2533, Baujahr 1979, hergestellt in Österreich. Wie schon das Design erkennen läßt, ist hier neumodischer Schnickschnack noch nicht erfunden worden. Hier schaltet der Nutzer noch selbst zwischen Eisen und Chrom um bzw. pegelt die Lautstärke und die Balance für die Aufnahme ein. Natürlich konnte ich mir gestern nicht verkneifen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Eine große Leiterplatte am Boden des Gerät mit einer sehr übersichtlichen Anzahl an Widerständen und Kondensatoren. An manchen Stellen sieht es fast aus, als wäre hier noch mit Hand gelötet worden.

Bereits am Donnerstag lag mein Wahlschein im Briefkasten. Der Wahlzettel hat ein etwas größeres Format wie A2. Und jetzt habe ich die Qual der Wahl, wie ich meine 44 Stimmen auf dem Blatt verteilen darf. Hauptsache, ich verzähle mich beim Verteilen der Stimmen auf dem Blatt nicht. Das ist alles, was bei mir am heutigen Abend noch auf dem Programm steht. Allzu gemütlich finde ich den Platz am Rechner immer noch nicht.
PS: Gerade gefunden – Angesichts des riesigen Wahlzettels und der vielen Kästchen empfiehlt es sich mal einen Blick auf diese Broschüre zu werfen.
Claudia, ich komme!
Ich habe heute schon die ersten Frühjahrsputzarbeiten begonnen, zumindest was meinen Rechner betrifft. Hier liegen mal grob geschätzt 20GB ungesicherte Daten, d.h. wenn mir jetzt mal die Festplatten abrauchen, hab ich ganz schön zu rudern. Natürlich sind 99% davon sofort wieder zu ersetzen, weil ich es einfach neu herunterladen müßte, nur das verbleibende Prozent sind die Daten, die schon kritisch sind – Onlinerechnungen, Mails usw. Zumindest habe ich heute schon mal erste Schritte unternommen, dass ich mein Incoming-Verzeichnis aufräume (ca. 11GB liegen dort noch). Mit auf der Liste der Putzarbeiten steht auch der Blog. Hier gammeln noch alte Linklisten und Blogrolls herum, die längst überholt werden müßten. Begonnen habe ich heute schon mal mit meiner Plattenkiste. Dort habe ich mal die Platten, die mir noch in meiner Sammlung fehlen, auf eine extra Seite ausgelagert. Oder habt ihr ernsthaft geglaubt, mir fehlen nur zwei CDs?
Gestern Morgen schleppte ich mich zum Klavierunterricht, den wir wegen der Schulung, die seit dieser Woche läuft erstmal für die nächsten Wochen auf Samstag früh verlegt haben. Schon am Donnerstag machte sich bei mir ein leichtes Kratzen im Hals bemerkbar, also zog ich es vor trotz des schönen Wetters gestern daheim zu bleiben und Tee bis zum Umfallen zu trinken. Da es mir nun doch nicht so schlecht ging, wechselte ich zwischen Rechner und Couch. Warum nicht mal wieder einen Tag lang durch virtuellen Wald und Flur laufen. Allein bin dabei auch nicht mehr, ich habe mir zum Aufsammeln von Gold, Ausrüstungsgegenständen und sonstigen Sachen, die Monster fallen lassen, eine geflügelte Fee zugelegt, die hinter mir herflattert. So eine Sammlerin (gibt es auch als Hase, Katze, Eichhörnchen oder Affe) führt dann online auch zu witzigen Dialogen… “Katze auf dem Bildschirm, Katze auf dem Schoß” – “Na toll, was soll ich da sagen? Fee auf dem Bildschirm, keine Fee auf dem Schoß”.
Ich hatte gerade nochmal nachgesehen und bemerkt, dass ich noch garnichts zum schleichenden Problem, was als Arbeitsauftrag mit meiner neuen Kamera bekam, erzählt habe. Ich erhielt einen Stapel CD-Rohlinge und ein paar Kassetten mit der Bitte “Digitalisiere die doch mal bitte, damit ich im Auto weiterhin hören kann”. Ist ja an sich kein Problem, nur habe ich seit meinem Umzug das Kassettendeck nicht mehr in Betrieb gehabt. Nachdem ich nur mit liebevoller Gewalt (Gehäuse auf und Laufwerk mit Schraubendreher entriegelt) die Kassetten wieder aus dem Deck bekam, stellte ich mal ein paar Untersuchungen an. Ergebnis: Die Riemen waren abgeschlafft und zogen das Laufwerk nicht mehr an. Eine Reparatur kam nicht in Frage, da mich das wahrscheinlich mehr gekostet hätte, wie der aktuelle Wert ist. Aber es gibt ja noch eBay. Schnell mußte ich feststellen, dass qualitativ hochwertige Kassettendecks und ein Schnäppchenpreis nicht vereinbar waren. Bis auf eine Ausnahme und die ist jetzt meine. Baujahr 1979, sehr guter Zustand und noch voll funktionsfähig! Und das alles für knapp 13 Euro inklusive Versand. Doch mehr dazu, wenn es da ist.
Diese Woche saß ich vormittags vor meinem Rechner auf Arbeit, dokumentierte noch schnell was und grübelte am Datum herum. 14.2.?… Irgendwas war am 14.2. – hat da jemand Geburtstag? Kann eigentlich nicht sein, sonst hätte mich mein Helferlein im Thunderbird daheim dran erinnert. Als ein Kollege dann das Wort “Valentinstag” in den Mund nahm, wußte ich wieder, was am 14.2. war. Wenn ich mir den Beitrag vom letzten Jahr ansehe, habe ich das Ignorieren fast erfolgreich umgesetzt.
Die Hiobsbotschaft habe ich mir natürlich bis zum Schluss aufgehoben – gestern Abend stand meine Vermieterin auf der Matte (wie immer unangekündigt). Ich war mitten im Spiel. Nur doof, dass es bei Onlinespielen leider keine Pause gibt. Also stellte ich meine Figur in eine ruhige Ecke, es half aber trotzdem nichts – das “Dsch!”, “Uaaahh!”, “Wumm!” der anderen Spieler brummte im Hintergrund weiter. In der Hand hielt sie die Betriebskostenabrechnung für 2007 inklusive der neuen Heizung. Da die Miete nicht angehoben wurde, liegt jetzt eine saftige Nachzahlung vor. Irgendwas ist ja immer…
So, jetzt muß ich aber bald Schluss machen. Denn wie sagt die Überschrift so schön: Claudia, ich komme!
Wochenend und Sonnenschein
Die vergangene Woche hatte mich mal wieder richtig gern. Hatte ich meinen Frostschutz aufs Auto gelegt, gefror es nicht und umgekehrt. Gegen Ende der Woche verabschiedete sich dann noch mein Eiskratzer, den ich freitags durch einen neuen ersetzte. Wenigstens hatte es sich gelohnt, denn Samstag Vormittag konnte er gleich zum Einsatz kommen.
Das Wetter versprach nur das Beste und es war mal wieder Zeit für einen kleinen Ausflug. Ich packte das Nötigste zum Fotografieren ein, schnappte mir noch meinen Autoatlas und schon ging es von Oberfranken in die Oberpfalz. Mein letztes Besuch in Regensburg war nun mittlerweile fast 13 Jahre her und es wurde mal wieder höchste Zeit. Ich hatte noch vage Erinnerungen, wie es aussah, aber ich konnte jetzt nicht sagen, ob sich viel geändert hat. Zumindest mußte die ein oder andere Straße einer Fußgängerzone weichen und das Einkaufszentrum am Bahnhof war komplett neu. Die Stadt hatte mir schon Mitte der Neunziger Jahre gefallen und gestern konnte ich meine Erinnerung von damals bestätigen. So lief ich von Mittag bis Abend durch die kleinen Gassen, stellte etliche Buchläden auf der Suche nach einem Kalender auf den Kopf. Als die Sonne unterging verließ ich Regensburg mit schönen neuen Erinnerungen, einem Kalender und Nick Hornbys neustem Roman “Slam”.
Nicht dass ich noch einen Kalender zuhause gebrauchen könnte, aber auf Arbeit fehlt mir einer, nachdem ich diese Woche mich mehrfach im Datum geirrt hatte, mußte ich unbedingt Abhilfe schaffen. Und Wandkalender waren keine mehr im Haus zu haben. Dafür wird ab morgen der c’t-Kalender mich vor weiteren Zeitsprüngen schützen. Aber nur bis Dienstag, denn dann ziehe ich um bzw. so gut wie alle ziehen um. Mal sehen, wie sich die unmittelbare Nähe zur Kaffeekanne auf meinen Kaffeekonsum auswirkt.
Heute war ich von einer bemerkenswerten Energie zum Aufräumen gepackt, sodass ich mir den Kistenstapel mit den ganzen Fraktalkalendern schnappte und diese zerlegte. Die Blätter werde ich mir aber aufheben, vielleicht kommt mir noch eine ausgefallene Idee, wie ich sie verwenden könnte. Nebenbei sorgte ich noch für den finalen Feinschliff für den Februarpodcast, der als nächstes online geht. Und zum Abschluss des Tages gab es noch die Antwort auf die Frage – wie schmecken Hähnchen, Porree, Bananen und Kokos zusammen in einem Gericht? Na lecker!
Kurzausflug in die Vergangenheit
Schnell die Zeitmaschine angeworfen und mal eben eine Woche zurückgedreht. Was gab es denn im Laufe der Woche so alles an Neuigkeiten? Irgendwie sollte ich doch zwischendurch immer mal ein paar Notizen machen, sonst geht hier alles verloren.
Irgendwie konzentrierte sich ohnehin alles auf den Mittwoch. Es war, als wäre die Woche auf einen Punkt konzentriert und sonst nix passiert. Mittwoch begann zum Beispiel der Kartenvorverkauf für die wenigen Portishead-Konzerte. Außerdem wurde der Titel ihres dritten Studioalbums bekannt gegeben: “Third”. Es wird ab dem 14. April erhältlich sein. Nachdem, was ich bisher gehört habe, wird es seinen Platz in meinem Schrank finden.
Unsere Bundesbildungsministerin Annette Schavan eröffnete am 23.1. wieder ein Wissenschaftsjahr – dieses Mal, das Jahr der Mathematik. Mit Bildern wie diesem soll das Interesse der jungen Leute geweckt werden. Ich sehe schon, wie sich die Jugend über ihre karierten Blöcke beugt und im Streit ein “Mein Kompressionsalgorithmus ist stärker wie deiner!” ertönt. Interessant fand ich im heise-Artikel noch, dass die Telekom mit 2 Millionen Euro das Mathematikjahr fördet. Was ist denn das für eine Summe? Bekommt jeder zwischen 15 und 16 Jahren einen Euro, um sich bei Musicload ein MP3 herunterzuladen?
Aber Zynismus beiseite – zum alt werden und schlechte Laune bekommen habe ich später noch Zeit. Und zum Altern habe ich mir gerade mal am Mittwoch Zeit genommen. Aber es gab genug, die mich davon abgelenkt haben, sodass ich garnicht groß dazu kam, darüber nachzudenken. Es fing am frühen Morgen an, als mein Telefon gegen 7 Uhr klingelte. Um so eine Zeit bei mir anzurufen, darf man auch nur als Familienmitglied. Und dennoch nicht chronologisch die Erste, denn die Vollzeitindianerin hat den Vorteil der Zeitverschiebung gehabt. Und so plätscherte ein Geburtstagsglückwunsch nach dem anderen ein und als ich von der Feierei am Abend heimkam, blinkten mich noch etliche Anrufe, SMSen und Mails mehr an. Danke an euch alle, egal ob ihr mich erreicht habt oder nicht.
Am Freitag Nachmittag ging es dann wieder mal Richtung Heimat. Irgendetwas war diesmal anders. Hatten sich die Leute für dieses Jahr vorgenommen, ordentlich zu fahren? Zwei mal wurde ich, als ich hinter einem LKW drohte hängen zu bleiben, von einem anbrausenden Fahrzeug auf der Überholspur angeblinkt, dass ich doch rausziehen und überholen kann. Freitag Abend ging bei mir nicht mehr viel, ich wollte nur noch schlafen und verzog mich beizeiten ins Bett, las noch ein wenig (zur Zeit “High fidelity” von Nick Hornby), schlief ein und 10 Stunden später war ich wieder wach. Mittag habe ich dann meine Oma und meine Eltern eingesammelt und zum Essen eingeladen, nachmittags folgte ein kleiner Stadtbummel, wo ich noch ein paar Erweiterungen für mein neues Meisterwerk der Technik erstand.
Erste Experimentalaufnahmen werden aber wahrscheinlich erst am Wochenende folgen, irgendwie muss ich erstmal meinen Kopf frei bekommen. Aktuell schweben da zwei kleine Wolken, das wäre zum einen, dass noch kein Stück Podcast zusammengesetzt ist, obwohl allein 60 neue Titel als potentielle Kandidaten dazugekommen sind und zum anderen der ständig wachsende Maileingang, der mal einer dringenden Bereinigung bedarf. Aber zurück zum vergangenen Wochenende…
Am Samstag Abend feierte ich dann in ganz, ganz kleiner Runde noch einmal bei einer Runde Dart. Mit einer leicht angewiderten Miene nahm ich zur Kenntnis, dass die Sachsen bei allem etwas langsam sind, auch bei der Einführung des Nichtrauchens. Irgendwie sehr ungewohnt. Zusätzlich war noch direkt hinter unserem Rücken eine Tribüne aufgebaut, wo “DJs” die Leute beschallten oder ich sage mal besser: bequatschten. Bei ihrem gesteigerten Redebedürfnis gaben wir dann bald auf und verzogen uns noch auf einen kleinen Absackerkaffee / Wasser in eine Laubegaster Kneipe.
Am Sonntag kam dann die Heimfahrt und die Autobahn war wie leergefegt. Ob es am Wind lag? Oder am Regen? Jedenfalls staunte ich nicht schlecht, als ich hier ankam und die Straßen trocken waren und kaum Wind wehte. Und damit kann ich die Zeitmaschine schon wieder herunterfahren, bin ja schließlich wieder sauber in der Gegenwart gelandet.
The geek shall inherit the earth
Die Woche fing doch so gut an und mußte irgendwie völlig verworren enden. Montag lief alles prima. Urlaubsantrag abgegeben, genehmigt bekommen und mit dem Chef gleich noch ein bißchen über Norwegen unterhalten.
Dienstag bin ich das erste Mal wieder schwimmen gewesen. Das Hallenbad ist zwar nicht optimal für Schwimmer, aber es geht. Natürlich wurde ich etwas entsetzt angesehen, als ich mich mit spielerischer Leichtigkeit an den Schalter begab und eine Stunde Schwimmen verlangte. Ein etwas irritierter Blick folgte mit dem Fingerzeig in Richtung Wand: “Dort ist der Automat”. 1,80 Euro für 2 Stunden? Das sind ja Schnäppchenpreise. Natürlich teilt man sich das Becken mit der Ü50-Wasserturngruppe, die ihre gichtigen und massiven Keulen ohne Rücksicht auf Verluste durchs Wasser schwingen. Aber das bin ich gewöhnt. Kritischer war da nur das Wenden in der Uferzone, wo das Becken nur noch 90 cm tief ist. Das Wenden von 1,85m auf 90 cm führt zu wunderbaren Schürfwunden im Kniebereich. Aber Dienstag ist auch was Gutes passiert. Mein erstes Lofotenbuch ist da und sobald ich mich meinem derzeitigen Buch fertig bin, werde ich mich schon mal kundig machen.
Mittwoch hatte sich dann die Technik gegen mich verschworen und ich kam Mittwoch garnicht erst nach Hause. Es war bereits Donnerstag, wo ich wieder heim kam. Es muss so gegen halb 2 Uhr gewesen sein, wo ich ins Bett gefallen bin. Meine Illusion, ein wenig länger zu schlafen, wurde mir dadurch genommen, dass daheim ein Zettel an der Tür hing, der mir verriet, dass am nächsten Morgen 7 Uhr der Schornsteinfeger vor der Tür steht, der sich um meine Gasanlage kümmern soll. Zu doof, dass die bereits im Herbst ausgebaut wurde, das mußte der gute Mann dann auch feststellen. Ich stand den ganzen Tag neben mir und bekam auch noch zu hören, dass man mir das anmerkt, dass es gestern länger ging. Ich wäre garnicht so, wie man mich sonst kennen würde.
Den Schlaf holte ich in der Nacht zum Freitag wieder nach und das Wochenende konnte Freitag Nachmittag beginnen. Viel ging trotzdem nicht mehr, also lümmelte ich mich vor den Fernseher. Das Ende der LOTR-Trilogie wartete auf mich. Samstag Vormittag war dann der geeignete Zeitpunkt, die Rechnung für den Radiowecker rauszusuchen und mal auf Garantie zu pochen. Ich habe alles gefunden, nur nicht den Kassenzettel. Meine Laune war nicht gerade berauschend. Ich schaute mich nach einem passenden Ersatz um, aber Wecker mit CDs waren gerade garnicht zu haben. Da ich ja die alte Anlage meiner Oma im Schlafzimmer habe, entschloss ich mich zur preiswerten Alternative – einer Zeitschaltuhr. Zuhause stellte ich dann fest, dass ich ein defektes Exemplar erwischt hatte. Ich brauchte also was Positives. Also hörte ich mal in “Soundso” von den Helden rein. War nicht gerade überzeugt, bis ich zu Titel 7 gelangte. Da sprach mir jemand aus dem Herzen. Da ich meinen USB-Stick auch noch daheim vergessen hatte, war ich froh, von meiner neu gewonnenen Hymne nach Hause getragen zu werden.
Nach dem ganzen Geraffel half nur noch eine schwere Ladung Humor, also beschloss ich ins Kino zu “Darjeeling Limited” zu gehen. Die Handlung kurz im Überblick: Drei Brüder, die sich nach dem Tod ihres Vater nicht mehr gesprochen haben, begeben sich auf eine spirituelle Reise (offizielle Version) nach Indien. Später stellt sich heraus, dass daraus zusätzlich noch ein Überraschungsbesuch bei ihrer Mutter werden soll, die dort in einem Kloster arbeitet. Der Film ist schon witzig, auch wenn die Handlung doch sehr vorhersehbar ist. Anfangs verstehen sie sich nicht, der Konflikt spitzt sich zu und am Ende haben sich alle lieb. Aber dafür sind die Einblicke ins indische Leben sehr interessant, ich würde sogar sagen, realistisch. Interessant auch der Vorfilm, der mehr oder weniger zum Film gehört, denn er berichtet von einem der Brüder, der seine Ex-Freundin wieder trifft, die ihn offensichtlich immer wieder ausfindig macht (auch wenn das sehr geplant aussah). Naja und als ich das Kino verließ – wer stand am Eingang und wartete auf den Einlass zur Spätvorstellung des Films? Mh…
Nachdem ich gestern auch das Abwaschmonster in der Küche bekämpfte, konnte ich heute problemlos wieder ein Neues beschwören. Und dabei habe ich noch die Version abgeschwächte Form der Putenrouladen mit Camembert-Pilz-Füllung gemacht. Ich verzichtete auf den Gratin als Beilage und gab statt dessen etwas Sahne in die Soße und dickte sie an. Schon passten auch prima Nudeln dazu.
Heute stellte ich fest, dass mittlerweile Nachfragen nach dem Blog von Portishead bei mir landen. Also liebe Freunde von Portishead. Zum Blog von Portishead geht es über MySpace oder ihre Homepage. Da die beiden nicht synchron gehalten werden, empfiehlt es sich beide zu lesen. Unter anderem erfährt man dort, dass auf der Webseite von Portishead der Verkauf ihrer Konzertkarten am 23. Januar beginnt. Welch denkwürdiges Datum…
Visualisiert
Nachdem sich kurz vor Weihnachten mein ehemaliger bloggender Kollege nach einem Jahr Australien wieder zurückgemeldet hat, ist es relativ ruhig mit Berichten außerhalb deutschsprachiger Regionen geworden. Doch electro-space hat keine Kosten und Mühen gescheut, einen neuen Auslandsreporter zu finden, der von fremden Menschen in fremden Ländern mit fremden Sitten berichtet. Die allseits bekannte BinarySunshine (im RL auch als Anja bekannt) berichtet von ihrem Besuch in Amerika und ihrem 11-wöchigen Studienkurs in buddhistischer Philosophie in Indien (von der habe ich mir auch das “For Englisch version see below” geborgt, was diesmal aber ausbleibt).
Irgendwie war diese Woche eine Woche des bewegten Bildes. Ich bin viel auf YouTube.com unterwegs gewesen, habe jede Menge Musik gesehen, viel gelacht und bin auch über einige bestürzende Berichte gestolpert. Solche Leute beschließen die Vorratsdatenspeicherung: (via DirektKinderReportage).
Diese Woche flatterte wieder eine meiner Musikumfragen herein, die von mir wissen wollte, welche Künstler ich am besten fand und welche penetrant nervten. Merkwürdigerweise fand ich keinen meiner persönlichen Hits in deren Liste, dafür hätte ich bei den nervigen fast alles angehakt. Und zwischendrin tauchte die Frage auf, auf welches Album ich mich 2008 am meisten freue. Keine Frage – Portishead scheinen es wirklich bald geschafft zu haben und das Album soll nun endlich dieses Jahr erscheinen. Grund genug, mich etwas umzusehen und vielleicht schon erste Eindrücke einfangen zu können. Da Portishead die Organisatoren des Anfang Dezember letzten Jahres stattgefundenen ATP-Festivals waren, gaben sie auch einige ihrer neuen Songs zum besten. Übersteuerte und verwackelte Filmschnipsel findet man jede Menge, da ist der hier noch wirklich mit Abstand der Beste.
In letzter Zeit scheint sich meine Technik gegen mich verschworen zu haben. Nachdem letztens mein Autoradio den Dienst verweigerte und ausgewechselt werden mußte, entschloss sich diese Woche mein Radiowecker keine CDs mehr abzuspielen. Den hatte ich mir doch erst kurz vor meinem Umzug geholt. Na wenn das kein Garantiefall ist. Aber es machte sich auch ein Neuankömmling in meiner Wohnung breit – die Brita. Für diejenigen, die Brita nicht kennen – das ist ein Wasserenthärter. Aber der Name führt dazu, dass man geistreiche Unterhaltungen über Brita führen kann, als wäre es ein Mensch. Es fing an, als ein Kollege und ich im Laden waren und ich mir den Wasserenthärter holte.
K: *erklärt mir die Funktionsweise, während wir an die Kasse gehen*
J: Weiß ich doch, ich hatte doch schon mal eine.
K: Und warum holst du dir dann noch eine?
Wir stehen an der Kasse.
J: Die Letzte ist weg.
K: Wie “weg”?
J: Na sie ist mit meiner damaligen Freundin abgehauen.
An dem Punkt dreht sich die Frau (Ende 20) vor mir um und schaut mich etwas verwirrt an. Der Spaß ging dann noch später weiter, als wir uns dann nach einem Rumpsteak im Caracas auf den Heimweg machten und mein Kollege noch schnell mit ans Auto kam, um seine Brita-Filter rauszunehmen. Ich deutete an, dass ich das schon glatt wieder vergessen hätte. Und so kam es dann auch, dass ich nach Hause kam und Brita im Kofferraum blieb. Und die Diskussion ging weiter…
J: Dreimal darfst du raten, was ich im Kofferraum vergessen hab?
K: Die Brita. War sie etwa unartig?
J: Dazu hatte sie doch garkeine Gelegenheit, sie ist doch noch komplett angezogen.
Aber genug der Blödelei, denn Brita hat sich mittlerweile als sehr nützlich erwiesen, denn der Kaffee ist um Längen besser geworden. Außerdem schont es die Kaffeemaschine ungemein und ich muss sie nicht einmal im Monat entkalken, weil kaum noch Wasser durchfließt. Aber weil ich gerade bei Kaffeemaschinen bin. Ich erhielt diese Woche den wertvollen Tipp, dass eine Kaffeemaschine dann in Durchfluss und Brühtemperatur dann perfekt eingestellt ist, wenn man statt einem Filter ein rohes Ei hineinlegt und nach dem Durchlauf einer Kanne ein perfekt gekochtes Frühstücksei herauskommt. Klingt nach einer Theorie, die nur danach schreit, von mir experimentell nachgewiesen oder widerlegt zu werden.
Und zum Abschluss ein kurzer Zwischenbericht nach 1,5 Wochen Nikotinentzug: Wie zu erwarten war, sind die ersten Tage die schlimmsten. Mittlerweile habe ich zwar noch manchmal Schübe von Entzug, aber die Abstände vergrößern sich. Außerdem bin ich nicht mehr ganz so nervös und irgendwie (so absurd das auch klingen mag) funktioniert das Klavier spielen wieder besser. Nächste Stufe ist die Wiederaufnahme des Sportprogramms. Aber dazu das nächste Mal mehr.
Reststücke 2007
Nachdem ich gestern meinen Bericht von den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr in die Tastatur getrommelt habe, kommen jetzt noch immer kleine Nachschübe hoch, die auf jeden Fall Erwähnung finden sollen. Es begann zwar schon ein paar Tage zuvor, aber die Tage um Silvester nahm es Gestalt an – der nächste Urlaub. Jenseits des Polarkreises in Norwegen liegt unser Reiseziel: die Lofoten. Jenseits des Polarkreises bedeutet für den Kenner eine gute Chance, Polarlichter zu sehen. Ich habe schon mal die Bilddatenbank von spaceweather.com untersucht und die Vorzeichen sehen gut für das Erscheinen von Polarlichtern im August aus. In dem Fall müßte nur noch das Wetter mitspielen, da bietet die Statistik durchschnittlich 12 Regentage im August und knapp über 5 Stunden Sonne täglich an. Könnte also durchwachsen werden. Und obwohl die Lofoten oberhalb des Polarkreises liegen, liegt der Temperaturdurchschnitt bei ca. 12°C. Und in meinem Kopf entsteht bereits der Soundtrack zum Urlaub… beginnend mit The Jams – It’s grim up north.
Weil ich gerade das Thema Musik abwickle, kommt der nächste Punkt: meine Plattenverwaltung hat die Liste der am häufigsten gelaufenen CDs / Platten ausgespuckt.
- Bobo – Lieder von Liebe und Tod
- Norah Jones – Come away with me
- Trentemøller – The last resort
- Aphex Twin – Drukqs
- Blumfeld – Ein Lied mehr
- The Field – From here we go sublime
- Tori Amos – Little earthquakes
- Tycho – Past is prologue
- Wir sind Helden – Von hier an blind
- Björk – Volta
Abgesehen von Platz 2 eine interessante Mischung von neuen (bzw. dieses Jahr gekauften) Scheiben und Klassikern, von Gedichten bis Techno. Wobei die Reihenfolge durch etwas willkürlich ist, da Platz 1-3 gleich oft gespielt wurden, genau wie Platz 4-9. Man sollte halt keiner Statistik trauen, die man nicht selbst gefälscht hat.
Schon habe ich das nächste Thema erwähnt, die Statistiken. Auf meinem Blog hat sich seit der Abkopplung von blog.de doch einiges geändert. Da ich jetzt vor ziemlich genau einem Jahr auf meinen WordPress-Blog umgestiegen bin, hat sich die Anzahl der Leute, die nicht von blog.de kommen, drastisch erhöht. So ist es kein Wunder, dass die Suchbegriffe, die zu mir führen, daran keinen Zweifel lassen.
- electro blog
- blog electro
- electro
- electro-space
- electro space
Ich würde mal sagen, das Branding funktioniert! Zwei Sachen bereiten mir aber etwas Sorgen – nicht den Blog betreffend, sondern von der Tendenz her. Zum einen fällt der Prozentsatz der Firefox-Nutzer zusehend und andererseits hat es Windows Vista nur ganz knapp verpasst, einen Platz auf dem Podest der Betriebssysteme abzugreifen.
Aber derer Phänomene gibt es noch mehr. Seit ich meinen Podcast veröffentliche, habe ich eine konstante Anzahl an Downloads pro Monat. Wenn man es gedanklich einmal durchspielt, wird der Podcast einer relativ konstanten Anzahl Hörern heruntergeladen, dazu kommt eine Menge neue Hörer und im gleichen Maß fallen (hoffentlich keine) Hörer weg. Neue wie auch alte Hörer hören vielleicht auch mal in den einen oder anderen alten Podcast rein, aber die Wahrscheinlichkeit nimmt mit dem Alter des Podcast ab, d.h. früher oder später ist ein Grenzwert erreicht, der sich kaum noch ändert. Soweit die Theorie, nur praktisch sieht das bei meinem Podcast anders aus. Ich habe dort drei Ausreißer drin, die sich in den letzten Monaten um ein Vielfaches von ihrem Sollwert entfernt haben. Oder um es praktisch auszudrücken, gibt es das einen Süchtigen, der mehrmals täglich diese Podcasts konsumiert oder eine gute besuchte Seite verlinkt auf diese Podcasts.
Aber das interessiert mich weniger, das Feedback würde mich viel mehr freuen, wenn es denn welches gäbe. Noch viel schöner sind da die kleinen Erinnerungsperlen, von denen ich vorhin sprach, so z.B. als ich am 30.12. abends noch etwas unschlüssig im Flur stand und gefragt wurde, warum ich mich nicht hinlege und ich meinte, dass ich noch ein Schlaflied brauche und prompt das Lied vom weißen Neger Wumbaba zu Gehör bekam. Freunde, die einem Gute-Nacht-Lieder singen, was will man mehr?
