--::[ electro-space ]::--

Gefährliches Halbwissen

Category: Allgemein

Justified!

jams shirtDiese Woche lag es da… ein Päckchen aus Worchester. Mehrere fette Aufkleber machten schon das Ansehen zu einem Genuss. “Ich bin ein Kunstterrorist”, “Happy birthday from the JAMS” oder “Ewige Drehbewegung… be the driver” standen drauf. Und in dem Päckchen – ein flauschig weiches Kapuzenshirt. Und wenn man es einmal angezogen hat, kommt man auf die merkwürdigsten Gedanken… z.B. sich in ein Kornfeld zu stellen, böse zu gucken und die Freundin nötigen, davon auch noch Fotos zu machen.

Wer sich an meinen Beitrag über die monumentalen Denkmäler erinnert (ist schon 5 Jahre her), wird vielleicht interessiert sein, dass die Jungs von Positive Void Communications original Helme und Bauarbeiterjacken von K2 verkaufen.

Und spätestens dann ist es Zeit, eine CD von KLF oder Jams einzulegen und mal drüber nachzudenken, dass das ganze Zeug 20 Jahre her ist und wie sehr man doch wie seine Eltern geworden ist, die von den Beatles, Stones oder *Platzhalter für andere 60er Bands* schwärmen.

Boldog új évet!

… oder um es im Sinne der “Sendung mit der Maus” zu sagen: Das war Ungarisch und heißt “Gesundes neues Jahr!”. Nach nun etlichen Tagen melde ich mich mal wieder… Die letzten Tage vor Weihnachten waren nochmal hektisch, auch gerade was die Organisation der Weihnachtsgeschenke betraf. Ich habe pünktlich alle Geschenke verpacken können, als es dann am 23.12. nachmittags losgehen sollte.

Eigentlich war es nur eine Kleinigkeit – die Werkstatt sollte sich die Gelenkmanschette des Autos von Kriszta nochmal ansehen. Mist – eingerissen, für eine Fahrt nach Ungarn untauglich. Wegen Ladevolumen kam Rüedi garnicht in Frage. Also schnell reparieren… aber nicht dass das problemlos gehen würde – Neee! Die Manschetten waren nicht da, mussten also beim Großhändler bestellt werden. Der hatte die glücklicherweise auf Lager, wir sind mit Rüedi hingefahren, während die Werkstatt schonmal Krisztas Auto zerlegte. Wir kamen wieder, gingen in die Wohnung bzw. fuhren noch kurz was holen – inzwischen 3 Anrufe: die falschen Manschetten! Der Großhändler hatte aber von den Richtigen natürlich nicht mehr genug da, also rief die Werkstatt bei einer Vertragswerkstatt an und holte die Manschette ab. Inzwischen hatten wir genügend Zeit, die restlichen Sachen zusammenzupacken und schon mal alles verladebereit zu machen. Wir starteten ungefähr zu der Zeit, wo wir eintreffen wollten. Kein Wunder – 2,5 Stunden hatte uns der Spaß gekostet.

semperoperZuhause wurden wir von Mutti erstmal fix mit einem leckeren Fischsüppchen verarztet und dann ging es weiter zum regulären Vorweihnachts-Freunde-Treffen. Die nächsten Tage vergingen wie im Flug, deswegen picke ich nur mal die Highlights heraus. Schon im Vorfeld hatten wir den Hinweis bekommen: Bringt mal schicke Klamotten mit. Wir hatten eine Vermutung, aber keine Ahnung. Bei der Bescherung kam dann die Lösung – 2 Karten für das “Nussknacker“-Ballett in der Semperoper. Auch wenn die Geschichte umgeschrieben wurde – ein Traum. Die Kulisse, die Kostüme, die Musik, die Atmosphäre… einfach toll. Und ein weiteres Highlight: Weihnachten nicht allein feiern! Ansonsten waren die Tage gekennzeichnet von Ausruhen, Basteln, Essen und Schlafen.

Nach den Feiertagen ging es dann zu Krisztas Eltern. Noch mehr Weihnachten, Essen und endlich auch Entspannen (z.B. bei einem Besuch des Thermalbades in Martfű). Ich bekam eine 4-Euro-Frisur und hatte in meiner Freizeit nichts besseres im Kopf wie… Programmieren. Kurz vor Weihnachten versuchte ein Kollege einem Azubi mit Hilfe von AntMe! die Grundlagen des Programmieren beizubringen. Wirkte natürlich auch bei mir, denn ein eigenes Ameisenvolk zu programmieren, klingt nicht nur witzig, sondern macht auch Spaß. Also stopfte ich da ein bißchen Energie rein und heraus kam ein Volk mit globalem Gedächtnis und flexibler Aufgabenzuteilung. Natürlich würde noch mehr gehen, aber so sieht das schon mal ganz hübsch aus. Nicht dass es falsch rüberkommt, aber allein die kulinarischen Genüsse wären einen extra Beitrag wert. Und seit dem letzten Besuch schreibe ich Wörter, die ich mitbekommen habe, auf und bekomme so Stück für Stück etwas mehr mit, was gesprochen wird. Sprechen ist so ein Ding…

Ungarisch als finno-ugrische Sprache ist so unglaublich anders, wie sonst in Europa gesprochene Sprachen. Was natürlich seinen Charme – natürlich im theoretischen Sinne – hat, ist der agglutinierende Sprachbau, d.h. man bastelt sich durch Suffixe und Präfixe zu einem Wort den Kontext dazu. Dann kommt noch etwas Vokalharmonie dazu. Vielleicht mache ich es einfach so, dass ich ein bißchen was von dem, was ich dazulerne, hier veröffentliche.

Aber der rote Faden macht sich schon wieder selbstständig… zurück zum Thema. Auch in Ungarn verging die Zeit rasend schnell, Silvester war etwas missglückt, weil es Strömen regnete. Und schon ging es am zweiten Januar zurück, vorbei an Parndorf – dem Outletstore – schon die Parkplatzsuche von einer halben Stunde war prickelnd. Bin jetzt stolzer Besitzer eines Paars Trekkingschuhe, die aber eher für den Wochenendausflug gedacht sind, wenn wir uns mal wieder aus dem Staub machen, wie z.B. zu meinem Geburtstag.

Und was nutze ich, um diesen Beitrag abzuschließen? Ich bin für ein paar angenehme Gedanken – wie z.B. dass ich nächste Woche wieder zur Massage gehe (mein Weihnachtsgeschenk von Kriszta) und mich vorher eine halbe Stunde auf eine schöne warme Fangopackung werfen darf… Und nicht zu vergessen – morgen beginnt die Sportsaison wieder. Ich packe meinen mittlerweile verstaubten Squashschläger aus und gehe wieder grüne Bällchen vermöbeln.

Zur allgemeinen Lage

Mein Blog hat das Update auf die Version 2.8.6. hinter sich, zum Glück habe ich mich auf ein vorgefertigtes Theme verlassen. Jedes Mal diese Puzzelei ist zeitraubend und von selbiger ist momentan viel zu wenig da.

Wie schon im letzten Blogbeitrag geschrieben, hat sich mein gesamter Wohnungsinhalt aufgelöst und an anderer Stelle wieder materialisiert. Oder ohne um den heißen Brei herumzureden, Kriszta und ich wohnen jetzt zusammen. Nur leider ging wieder mal einiges schief. Geplant war es ja, Anfang November mein Zeug in die neue Wohnung zu schaffen und eine Woche später den Internetzugang zu verlegen.

Deswegen war ich schon Ewigkeiten zuvor im Laden und hab den Umzug beantragt – damals wollte ich den Anschluss noch Ende November umschalten lassen. Der Verkäufer wunderte sich noch “Da kommen Sie jetzt schon? Da ist doch noch ewig Zeit!”. Als ich 14 Tage später anrief und fragte, wo die Bestätigung bleibt und ob man das Ganze nicht schon Mitte November machen kann, kam ungefähr die gleiche Antwort – es wäre doch alles kein Problem.

Anfang November dann der Umzug – wir hatten schon viel Kleinkram in Kisten in die neue Wohnung geschafft, jetzt folgte der Rest. Krisztas Familie packte mit an und wir hatten das Zeug ziemlich schnell im Transporter. Das Teil hatten wir gemietet, etwas gewöhnungbedürftig, aber mit der Zeit macht es Spaß, so ein Riesenschiff zu fahren. In die neue Wohnung, alles ausgeladen und auf die Zimmer verteilt. Es war für mich zwar tierisch stressig, ich mag das hin und her zwischen den Wohnungen einfach nicht, aber trotzdem haben wir alles reibungsfrei über die Bühne gebracht.

ausblick wohnzimmerAm Wochenende alles soweit aufgebaut, was von mir überlebt hat (eigentlich haben es nur der Schreibtisch, das Pult, CD-Schrank und Esstisch in die neue Wohnung geschafft) und mit Leben gefüllt. Das Wochenende darauf kamen dann die restlichen Schränke, die ich dann in mühsamer abendlicher Kleinarbeit aufgestellt und gefüllt habe. Die Kisten im Keller lichteten sich nun bleiben nur noch Reste (von der Küche mal abgesehen)… Lampen und Bilder. Deswegen gibts auch noch keine Bilder, es sieht halt noch nicht richtig nett aus.

Oben übrigens ein Ausblick auf den Sonnenaufgang vom Wohnzimmer aus…

Eine Woche später, das Telefon sollte jetzt theoretisch bereit sein. Telefon und Splitter angeschlossen, Modem angestöpselt – Freizeichen kam, aber die Fritzbox blinkte nervös… kein DSL. Ich rief die Hotline an, wo man mir sagte, es habe technische Probleme gegeben und das DSL kann erst morgen aufgeschaltet werden. Kein Problem, ich war die nächsten beiden Tage nicht da, also kehrte ich Mittwoch Abend heim, steckte das Modem wieder ein – immer noch tote Leitung. Wieder angerufen – endlich eine kompetente Hotlinekraft, die mir das Ganze mit etwas Humor verkaufte: “Ja, da können Sie lange warten, Ihr Tarif wurde umgestellt – Sie haben nur Telefon auf diesen Anschluss angemeldet”. Ich wurde sofort mit dem Vertrieb verbunden, der mir den passenden Anschluss bestellte und von Bereitstellung Samstag oder folgenden Montag erzählte. Ich war sauer – ein bißchen schiefgehen ist ja okay, aber dermaßen daneben… Montag: ich fühlte mich saumäßig [eine gewissen Ironie hängt schon an diesem Wort], ging zum Arzt, der verzichtete auf einen Test und schrieb mich für 3 Tage krank. Also rief ich Montag wieder an, wo mein DSL bleibt. “Mh, die Kollegin hat das an die Auftragsabwicklung geschickt, aber so eine Abteilung gibts garnicht – ich mach das mal fertig, die Kollegen von der Technik melden sich dann gleich bei Ihnen.” Keine 10 Minuten später klingelt es: Kein Problem, Anschluss kann kommen – Danke für die Info, die Vormieter hatten auch schon DSL. Wenig später wieder ein Anruf: Automatische Bandansage, der Anschluss wird am Mittwoch bereitgestellt, von 8 – 18 Uhr – sehr präzise Zeitangabe. Und Mittwoch dann endlich – ich hatte früh schon das Modem angeschalten, hörte das Blinken auf und kurz darauf folgte wieder ein automatischer Anruf: Ihr Anschluss steht bereit. 9 Tage Verspätung… Memo an mich: das nächste Mal noch früher Bescheid sagen!

Blieb nur noch übrig, die alte Wohnung loszuwerden. Ich hatte mich natürlich schon lange vor dem Umzug mit der Vermieterin in Verbindung gesetzt, um einen Abgabetermin zu vereinbaren. Antwort auf meinen Vorschlag war in Kurzfassung: Geht nicht, habe Geburtstag. Aber auch kein Gegenvorschlag. Lassen wir die letzten 3 Jahre mal Revue passieren: ich ziehe ein, zum Glück verspätet, denn die Küche kam viel später wie versprochen. Im Sommer 2007 beginnen die Renovierungsarbeiten, die für das Frühjahr angekündigt waren. Herbst 2008: nach etlichen staubigen Monaten, einem Brand im Haus, vielen Dreckecken und mit viel “hinterher den Dreck wegmachen” sind die Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Angesichts dessen, dass die Tapete einige Flecken und Kratzer abbekommen hat, schlage ich vor, die Wohnung besenrein zu übergeben und dem neuen Mieter die Wahl der Farbe und Gestaltung zu überlassen. Keine Reaktion.

Inzwischen meldeten sich zwei Immobilienfirmen (auch die, die mir damals die Wohnung vermietet hat) und ich dachte: Na jetzt muss doch mal ein Wort zur Übergabe fallen, wenn sie die Wohnung sehen. Nichts. Blöderweise legte mich die Grippe lang. Und genau in diesem Moment meldet sich eine Maklerin und fragt nach der Übergabe, sie hätte einen Nachmieter, der am Wochenende einziehen möchte. Eine tagelange Diskussion entsteht, die darin gipfelt, dass ich am letzten Novemberwochenende bei einem Telefonat den Koller bekomme, die (arme) Frau 5 Minuten am Telefon anbrülle, weil sich mein ganzer Frust entlädt und ich nicht einsehe, warum ich jetzt auch noch dem Maler, der die Wohnung gemacht hat, auch noch hinterherputzen soll (siehe oben: Warum soll ich immer den Handwerkern den Dreck nachräumen). Wir einigen uns: ich zahle den Maler und die Wohnung wird ungesehen abgenommen.

Salsa, alte Bekanntschaften und Schlafsackhippies

Eins habe ich mir vorgenommen – wöchentlich Updates im Blog. Es kann nicht sein, dass hier nur sporadisch was kommt. Ein bißchen Regelmäßigkeit muss schon sein. Wie ich das natürlich mit den Reiseberichten mache… Ich denke mal, ich werde das auf einen Beitrag zusammenschrumpfen und nur über die Highlights berichten. Alles weitere wird seit den Dolomiten analog dokumentiert.

Heute Morgen bin ich beim Kraftfuttermischwerk über das Video von Jeff Desom zu Hauschkas “Morgenrot” gestolpert. Ich hatte schon mal was über Hauschka gelesen bzw. in das Album reingehört, aber es wollte mich nicht so richtig bewegen. Aber das Video dazu… seht selbst.

Diese Woche war unser zweiter Salsakurs. Wir haben einen dreiwöchigen Einsteigerkurs gebucht, der hier regelmäßig in Bamberg abgehalten wird. Nachdem wir auf Kuba die Grundlagen lernten, haben wir jetzt die Möglichkeit die offizielle Version kennenzulernen. Das Lerntempo ist stellenweise gefühlt etwas langsam, aber wenn es dann mal losgeht, sind wir Feuer und Flamme. Und das wir ein Gefühl für Salsa haben, scheint durch die Fragen, ob wir schon länger tanzen oder ob wir schon öfter einen Salsakurs besucht haben, bestätigt zu werden. Aber selbst wenn es 20 Uhr ist – bei 30°C geht es beim Tanzen schon sehr hitzig zu, da helfen auch geöffnete Fenster kaum.

Mein letzter Artikel zum Thema Auktionen rächte sich gleich am nächsten Tag. Nichts ist anstrengender wie Kunden, die nach Ende der Auktion verhandeln – angefangen bei den Versandkosten, bis hin zum Artikel, auch wenn alles in der Auktion drin stand. Ich meine, diese Nachricht ist schon zum Brüllen komisch, aber mal im ernst: Wie reagiert man auf solche Nachrichten?

Hallo,der Schlafsack ist gestern angekommen,es ist ja uch alles wunderbar,nur hast du eine ganz schöne Duftnote hinterlassen (Parfüm)?
Also ich brauche den Schlafsack für Tierbeobachtungen in der Natur also im Wald,und ich weiß nicht op du schonmal im wald gewesen bist,aber dort ist die Luft unglaublich rein,
und der Gruch des Sclafsacks würde weite Wege ziehen und Tiere vernhalten.Ich bin halt auch so ein öko hippi typ und benutze nur bbio shampoo und absolut nichts chemisches wie parfum) usw.,ich habe den Sack 1 Tag an die frische Luft gehängt,aber jetzt ist mein Zimmer wieder mit dem Pafrfüm Geruch durchflutet,Es ist ja ein schöner Geruch aber ich werde ihn reinigen lassen müssen um damit in die Natur zu gehen ,ich habe mich erkundigt,es wird ziemlich teuer,kostetet 20-40 und Porto noch dazu,selber machen ist zu riskant,
also kannst du etwas dzusteuern? Wir könnten uns einigen die Transaktion nicht abgeschlossen zu haben,somit spart du die ca.5 Euro [xxx] Gebühren.
10€ ? Bitte

Also bin ich ganz brav gewesen und habe höflich, aber bestimmt erklärt, dass eine Reinigung meinerseits nicht finanziert wird, worauf ich die Antwort erhielt, dass der Käufer ohnehin nicht das Geld für die Reinigung hätte. Ist das die Internetvariante von “Haste ma nen Euro übrig?”

Von Zeit zu Zeit logge ich mich ja mal via Webinterface bei meinem EMail-Provider ein, der jetzt eine einheitliche Zierleiste an das obere Ende genagelt hat. Ich wäre nicht im Traum darauf gekommen, da genauer hinzusehen, aber da war ein rotes Pünktchen auf das ich neugierig geklickt hab – ahhh, hier kann man auch chatten und ich wurde in die Kontaktliste aufgenommen. Am anderen Ende – ein bekanntes Ehepaar, dass ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen, gehört oder gelesen hab. Nachdem wir erstmal kurz Nachrichten ausgetauscht haben, habe ich mich heute Morgen hingesetzt und mal die Ereignisse der letzten Jahre zusammengetippt, seit 2005 ist schon ein bißchen was passiert. Und vorhin erhielt ich dann Antwort. Ich überlege, wenn wir das nächste Mal in Dresden sind, vorbeizuschauen…

Für ein besseres 2009

arbeitsplatzLange her, dass ich einen Beitrag geschrieben hab, vom Podcast einmal abgesehen. Inzwischen ging es bei mir inzwischen weiter. Das Drama Rechner ging in eine zweite und nun mittlerweile dritte Runde. Die ausgewechselte Platte ist inzwischen wieder da und tut friedlich ihren Dienst. Dafür hatte sich jetzt der etwas kleinere Monitor entschieden, bockig zu werden. Seit ein paar Wochen poppt eigentlich permanent das OSD-Menü hoch. Ich glaube, er hat mir übel genommen, dass ich die Anschlüsse verwechselt hab, als ich die Platte ausgebaut habe. So wurde er kurzzeitig mit 1600 x 1050 betrieben, was seinem Innenleben wohl nicht ganz bekommen ist.

Ich hatte also die Qual der Wahl – entweder ich stampfe den Monitor ein oder ich versuche preiswerten Ersatz zu finden. Schließlich hatte ich es mir in den Kopf gesetzt, sämtliche Applikationen auf dem großen Rechner zu betreiben. Ich entschloss mich für den Ersatz. Ich hätte ja nicht im Traum gedacht, dass es so schwierig wird, einen adäquaten Ersatz zu finden. Heute Abend hat es dann geklappt und ich hab meinen Nachfolger ersteigert. Damit sollte Rechnerdisaster Nummer 2 der Vergangenheit angehören. Ich hatte meine Rechnung ohne Microsoft gemacht. Ich habe eine einzige Schwäche für Microsoft und zwar für ihre ergonomischen Tastaturen. Die Dinger lassen sich echt gut bedienen und wenn man sich an die Lage der Tasten gewöhnt hat, wird man auf einer normalen Tastatur eher langsamer.

nadelbaumAlso hab ich mir ein Set (ergonomische Tastatur + Maus) zum Geburtstag gewünscht. Sieht todschick aus und läßt sich prima bedienen. Mußte es zu meinem Geburtstag gleich mit dem Laptop probieren. Ich schrieb zwei, drei Sätze, schubste die Maus ein bißchen herum, alles bestens. Dann leuchtete kurz an der Tastatur die Batterieleuchte auf und es war Ruhe. Ich schob es auf den leeren Akku und beschloss daheim aufzuladen. Die Verpackung ließ ich natürlich bei meinen Eltern. Ihr ahnt, was jetzt kommt, stimmts? Daheim angekommen, stellte ich erstmal fest, dass es sich um ganz normale Batterien handelte, keine Akkus – ein “Hoch!” auf Microsoft und ihre Einstellung zur Umwelt. Da machte mich schon stutzig, aber ich wechselte trotzdem die mal die Akkus – nichts. Sender und Empfänger konfiguriert – keine Reaktion. Geschimpft und geflucht – hat auch nicht geholfen. Mein Vater hat mir also die gesamten Rücksendeunterlagen zugesandt und ich hoffe mal, der Versand ist so gnädig, die Tastatur auch ohne Originalverpackung zurückzunehmen.

Was ist sonst so passiert? Ich habe meinen Arbeitsplatz umdekoriert, zum Ärger meiner Kollegen, die auch mal auf Lofoten wollen (siehe Bild oben). Ist auch gleich viel angenehmer, als ständig auf eine Wand zu starren. Kurz vor Weihnachten haben wir dann von Arbeit einen Weihnachtsbaum spendiert bekommen. Meine Freundin und ich haben ihn schön dekoriert und er machte auch wirklich was her – nur man sollte ihn nicht berühren. Er entschloss sich schon nach kurzer Zeit zu nadeln. So kam es, dass Anfang des Jahres, als ich ihn runterschaffen wollte, dass ich so sehr schüttelte, dass er sich sämtlicher Nadeln entledigte. War die moderne Variante von Mülltrennung – 5 Schaufeln voller Nadeln und ein leerer Baum, den ich problemlos runterschaffen konnte.

Ich habe auch mal die Verwaltung meiner Platten befragt, was ich dieses Jahr so gehört hab. Irgendwie wundert mich bei der Liste eigentlich garnichts – ich bin garnicht groß dazu gekommen, neue Musik zu hören bzw. zu kaufen. Außerdem ist es so schon wieder schwierig, einmal im Jahr sich durch die Sammlung durchzuhören.

  1. Burial – Untrue
    Wir sind Helden – Soundso
  2. Boards Of Canada – The campfire headphase
    Claudia Koreck – Fliang
    Ulrich Schnauss – Far away trains passing by
  3. Abfahrt Hinwil Links – Berge rechts Seen
    Blumfeld Ein Lied mehr
    Boards Of Canada – Geogaddi
    Fluxion – Vibrant forms
    Fluxion – Vibrant forms II

pomelo-feigen-marmelade

Ich habe heute gelesen, dass Bill Gates sich zum Thema Wirtschaftskrise geäußert hat. Dabei soll er gesagt haben, dass “der Kapitalismus habe zu unglaublichen Innovationen und Entwicklungen geführt, die man nicht schlechtreden dürfe”. So ein Satz aus dem Munde von Bill Gates – ich bin erstaunt. Wenn sowas von Leuten aus Deutschland kommt, wie z.B. Dietmar Dath, habe ich dafür Verständnis – schließlich war der Sozialismus gleich um die Ecke.

Und damit ich die dürren Zeiten gut überstehe, habe ich gestern erstmal wieder einen neuen Vorrat an Marmelade geschaffen. Keine Angst, es wird nicht weniger, die Gläser werden nur größer. Wie man dem Ettikett entnehmen kann, habe ich diesmal Pomelo-Feigen-Marmelade gemacht. Eine sehr interessante Mischung, ich bin bei der ersten Verkostung heute morgen noch nicht ganz im Klaren, wie ich sie geschmacklich einordnen soll. Ich hab dazu 1,1kg Honigpomelo, 400g Feigen, 500g 1:3 Gelierzucker und 2 Päckchen (á 5g) Zitronensäure genommen. Konsistenz ist super, nur muss ich den Geschmack noch irgendwie einstufen…

Geschmackvolle Werbung

Fast als Ergänzung könnte man mein Erlebnis letzten Samstag zu diesem Beitrag auf dem Kraftfuttermischwerk-Blog sehen. Ich ging einkaufen und als ich bei den Tiefkühlregalen war stieg mir der Geruch von Fertigfutter in die Nase. Wenig später entdeckte ich einen dieser kleinen Stände, wo eine Frau in kleinen Pfännchen Essen anwärmte. Davor stand ein älteres Ehepaar (60+). Beide probierten wohl gerade und stimmten sich ab. Ich fuhr mit meinem Einkaufswagen vorbei, als betont an dem Ehepaar vorbei eine Stimme zu mir drang: “Wir haben jetzt auch geschmackvolle Gerichte von Fr*sta”.

Erinnert ihr euch an Terminator 1, wo man dann die Welt mit den Augen des Terminators sah und bei Fragen oder Problemen mehrere Antworten im Display erschienen? Einen ähnlichen Effekt hatte ich auch, denn folgenden Antworten schossen mir durch den Kopf:

  1. Geschmackvolle Gerichte von Fr*sta? Ein Oxymoron?
  2. Seh ich so aus, als ob ich nicht kochen könnte?
  3. Nein danke, mein Wochenbedarf an Geschmacksverstärkern und Farbstoffen ist bereits gedeckt.
  4. Ah! Junggesellenfutter!

Ich hab ja wirklich nichts gegen Fertigessen. Wenn mal nichts im Haus und schnell was her muss, dann ist das schon praktisch. Aber doch nicht am Wochenende, wo ich die Zeit hab, mal was richtiges zu kochen. Und schon garnicht mit dem Prädikat “geschmackvoll”! Wer einmal gesehen hat, wie das Zeug hergestellt wird, dem vergeht es sowieso. Alle Zutaten werden so behandelt, dass sie auf den Punkt zeitgleich fertig sind. Dann noch ein paar Farb- und Geschmacksstoffe ran, damit die Erbsen auch nach dem Kochen und Schockfrosten auch noch grün sind und nach Erbse schmecken. Fehlte nur noch, dass sie die Gerichte als “gesund” bezeichnet hätte…

Zahlenrätsel

Nachdem Frank letztens ein Rätsel auf seinem Blog veröffentlichte, das zwar nach einer Erklärung logisch richtig erscheint, aber mathematisch ziemlich zweifelhaft ist, hier ein Rätsel, bei dem es um reine Mathematik geht. In der folgenden Tabelle müssen die ersten drei Zahlen durch mathematische Operationen so verknüpft werden, dass das Ergebnis immer 6 ist.

1 1 1 6
2 2 2 6
3 3 3 6
4 4 4 6
5 5 5 6
6 6 6 6
7 7 7 6
8 8 8 6
9 9 9 6

Kleines Beispiel gefällig? Ich beginne mal mit der offensichtlichsten Lösung: 2+2+2 = 6. Alles weitere überlasse ich euch! Viel Spaß beim Knobeln…

Was passiert hier eigentlich?

Gestern früh erinnert mich mein Handy kurz vor 7 Uhr daran, dass die Nacht nun doch schon zu Ende ist. Schlaftrunken wanke ich in den Keller, schließe die Tür zu meinem Keller auf, gehe wieder hoch und versuche weiter zu schlafen. Nichts da, denkste! Kurz nach 7 Uhr legt der Meißel los. Seine Opfer: die Front aus Glasbausteinen und die Kellerfenster. Also hocke ich mich ein wenig vor meinen Rechner, spiele ein wenig, höre nebenbei unter Kopfhörern Musik und versuche danach so schnell wie möglich mit dem Frühstück fertig zu werden, um dem Lärm zu entfliehen.

hinterdenkulissenIch gehe meinen üblichen Weg in die Stadt, das Wetter ist einfach herrlich, nicht zu warm, viel Grün und jede Menge Sonne. Meine Tabletten schlagen auch hervorragend an, nicht mal ein Kribbeln in der Nase. Ich bummel ein wenig durch die Stadt, schaue den Leuten zu, wie sie die Stände für den Trödelmarkt aufbauen. Ich begehe natürlich wieder den Fehler, in einen Buchladen einzufallen. Ergebnis: Catherine Jinks’ “Teuflisches Genie”. Ein vierzehnjähriges Computergenie, das die Weltherrschaft an sich reißen will, aber ein großes Problem hat: er ist ein richtig netter Kerl. Könnte witzig werden…

Also erstmal wieder heim, die Glasfront ist inzwischen ausgewechselt und die Kellerfenster sind soweit ausgemeißelt, dass sie nur noch eingesetzt werden müssen, schlägt meine Nase Alarm. Zuviel Frühling ist dann doch nichts für mich. Auch auf die Gefahr hin, mich jetzt unbeliebt zu machen – hoffentlich regnets bald wieder. Um 7 Uhr am Samstag aufstehen, ist überhaupt nicht mein Ding, also kommt der Schlaf mit Riesenschritten auf mich zu, als ich auf der Couch liege. Ding-dong! Der Mann der Vermieterin bereitet schon mal die Kabel für Rollläden vor. Einer auf dem Gerüst draußen, einer von drinnen. Ich lasse mich hinreißen, seinen Worten Glauben zu schenken, dass Ende Mai alles fertig ist. Noch knapp vier Wochen…

silkroad blondinchen1Ich setze mich also wieder an den Rechner, versuche den Fehler bei den HTML-Tags zu finden und siehe da: Das Skript greift über das DOM (Document Object Model) auf ein Element (in dem Fall das Editierfeld für die Kommentare) auf eine Weise zu, wie sie garnicht funktionieren kann. Äußerlich hat sich ja an meinem Blog nichts geändert, dafür sieht es hinter den Kulissen komplett anders aus. Der Tellerrand mußte dem Dashboard weichen und alles hat diesen Klick-dich-glücklich-Web2.0-Charme. Nicht schlecht und auf jeden Fall von den Farben besser gewählt, wie die Vorgängerversion.

Am späten Nachmittag komme ich endlich dazu, den Schlaf vom Morgen nachzuholen. Ich mag es zwar nicht, den Nachmittag zu verschlafen, aber besser als Samstag Abend um 10 totmüde ins Bett zu fallen. Etwas tranig wache ich wieder auf und da passiert es wieder. Ich habe keine Ahnung, ob mein Kopf das Lied irgendwie noch vom Bummel behalten hat, aber es macht sich breit…

Seal – Kiss from a rose

In solchen Fällen hilft nur das Übertönen mit anderer Musik. Ich bereite schon mal alles für den Kochabend vor und betreibe inzwischen etwas Online-Characterpflege. Ist auch eine Art entspannender Frustabbau. Zu meinem Kleriker hat sich jetzt noch die Kombination aus Warlock und Warrior gesellt. Und die junge Dame haut ganz schön auf den Putz, wenn es sein muss.

schweinefleisch mit pflaumenZum späteren Abend mache ich mich dann in der Küche breit. Auf dem Programm steht Schweinefleisch mit Pflaumen nach Barceloniner Art. Ich halte mich dabei an den originalen Rezeptvorschlag und nehme dazu Weißbrot. Und zur Krönung darf ich mir ungefähr fünf mal noch an dem Abend (als ich weitergespielt hab) die Frage “¿Hablas español?” anhören. Nur weil ich spanisch gegessen habe, spreche ich es noch nicht.

Heute auf dem Programm: Einen Film über Angeln in Norwegen ansehen. Weniger, weil mich das Angeln interessiert, sondern eher, weil es dort auch einen Abschnitt über die Lofoten geben soll. Mal schauen…

Stress für Schutzengel

Der Donnerstag fing doch so schön an. Im Normalfall endet meine morgendliche Parkplatzsuche damit, dass ich nochmal ein paar Minuten bis zur Firma laufen darf. An dem Morgen bekam ich direkt einen Parkplatz vor der Firma. Ist ungefähr wie ein 6er im Lotto. Und es ging auch noch genauso gut weiter. Der Speiseplan versprach eine Hackfleisch-Lasagne zum Mittag und bis zum Mittag konnte ich eines meiner letzten kniffeligen Probleme lösen. Also konnte ich am Nachmittag ganz beruhigt ins Auto steigen und zum Klavierunterricht fahren. Danach wollte ich nochmal auf Arbeit und etwas für den nächsten Morgen vorbereiten.

Das Klavierspielen lief mittelmäßig bis schlecht, aber angesichts des Stresses der vergangenen Tage war das auch kein Wunder. Ich sprang danach ins Auto und wollte wieder auf Arbeit, als mein Handy klingelte… Am anderen Ende meine Vermieterin, die mich mit den Worten begrüßte “Es hat im Haus gebrannt!” Erste Schrecksekunde. “Aber ihrer Wohnung ist nichts passiert, es war im Keller.” Wieder Aufatmen. “Sind Sie in Bamberg? Können Sie mal herkommen, die Feuerwehr möchte in ihre Wohnung, um zu sehen, ob Rauch in ihrer Wohnung ist.” Klar doch, kein Problem. Irgendwie ging mir alles zu langsam auf dem Weg zur Wohnung, ich hatte ja keine Ahnung, was mich erwartete und wie schlimm es war.

Als ich ankam, standen zwei Löschzüge vor dem Haus und die Feuerwehrmänner quatschten miteinander. Ich warf einen Blick in Keller. Der Heizungskeller schwarz und die Unterseite der Treppe rußgeschwärzt. Ich ging mit dem Chef der Feuerwehr zur Wohnung hoch und wollte aufschließen, was irgendwie nicht klappte, weil der Schlüssel nicht mehr ins Schloss passte. Bei einem zweiten Blick fiel mir auf, dass das Schloss verdächtig schräg und angeschrammt aussah. Jetzt rückte der Feuerwehrmann mit der Sprache raus. “Wir wollten schon aufbrechen, als wir erfuhren, dass Sie kommen.” Prima, kann man nicht sowas vorher sagen oder wollte der mich dumm dastehen lassen? Er ging seinen Koffer in aller Ruhe holen (10 Minuten war er weg) und ich erfuhr inzwischen, was passiert war. Im Zuge der Hausmodernisierung sollten die alten Öltanks herausgeholt werden, da ja letzten Herbst die Gasheizung installiert worden war. Der beauftragte Schrotthändler war aber so clever, die Öltanks mit einer Flex zu zerschneiden. Soviel Dummheit muss natürlich bestraft werden. Inzwischen kam noch einer von den Stadtwerken und prüfte, ob die Gasleitungen beschädigt wurden sind. Es gab Entwarnung – kein Gasleck vorhanden. Wahrscheinlich würde dann das Haus auch nicht mehr stehen. Nach Aussagen der Feuerwehr würde es aber kein warmes Wasser geschweige denn Heizung geben.

Der Ausbau des Schlosses dauerte ungefähr zwei Minuten und endete mit den Worten “Da müssen Sie den Schlüsseldienst kommen lassen oder sich selbst ein neues Schloss einbauen.” Ich war von dem Wort “Schlüsseldienst” dermaßen benebelt, dass mir mehrstellige Summen um den Kopf tanzten. Die Option fiel also aus. Ich stand also einen Moment bedeppert da, als der Chef der Feuerwehr anfing: “Also das ist jetzt ein wenig blöd, ich weiß, aber ich betreibe noch nebenbei einen Schlüsseldienst.” Wie praktisch – erst als Feuerwehrmann Schlösser knacken und dann gewerblich gleich ein Neues einsetzen. “Wir hatten ja von der Polizei den Auftrag, die Wohnung zu öffnen, als wir erfuhren, dass Sie kommen.” Vor meinem geistigen Auge spielte sich ein Dialog der Vetternwirtschaft ab. Ich fragte, ob der Einbau von der Versicherung (welcher auch immer) getragen wird. Das Ja klang überzeugend und ein neues Schloss wurde eingebaut. In der Zwischenzeit wurden Bad, Flur und Küche gelüftet, sodass der Rauch abgezogen war. Mir wurde ein Betrag von knapp 30 Euro genannt – nur das Schloss, keine Einbaukosten. Klar, Anfahrtskosten konnte er ja schlecht berechnen.

Nachdem alles erledigt war, fuhr ich nur noch auf Arbeit, schaltete meinen Rechner aus, erzählte meinen Kollegen die Geschichte, die dann auch gleich den Kopf schüttelten. Als ich wieder daheim ankam durfte ich glücklicherweise erfahren, dass warmes Wasser und Heizung doch wieder gingen, bis auf die Mieterin, welche die Wohnung über dem Heizungskeller bewohnt, dort wären zuführenden Heizungsrohre geschmolzen. Ein Mann von der Gebäudeversicherung war auch schon da und versprach, Montag Mittag nochmal vorbeizuschauen. Er warf einen Blick in meine Wohnung und sah sich die Sauerei um die Tür herum an, wo sich der Ruß an Türrahmen und Richtung Decke breit gemacht hatte. Als sie weg waren, nahm ich erstmal ein Bad und lüftete die gesamte Nacht Flur und Bad, da der Gestank von verbranntem Öl unerträglich war.

Den nächsten Tag erfuhr ich, dass es eine kleine Diskussion im Haus gegeben hat, da die für die Entfernung der Öltanks beauftragte Firma den Auftrag weitergegeben hatte und der Ausführende nur eine Gewerbeversicherung für landwirtschaftlichen Betrieb besaß.

Nachdem ich gestern wieder auf Arbeit war, kamen heute die Reinigungsarbeiten für die Wohnung dran. Vormittags durfte ich den Abwasch nochmal machen und alle Regale putzen. Und gerade bin ich mit dem Bad, sowie dem Wischen von Küche, Bad, Flur und Treppen fertig. Überall nur schwarz, aber endlich kann hier wieder was anfassen, ohne schwarze Finger zu bekommen. Bin mal gespannt, wann die Rechnung vom Schloss kommt und wem ich die aufs Auge drücken kann.

Übertage

Eigentlich war ja für dieses Wochenende die LA(H)N-Party angesetzt. Schon im Laufe der Woche zeichnete sich ab, dass es Freitag später werden könnte. Also kündigte ich schon mal ein verspätetes Eintreffen an. Und es kam, wie es kommen mußte – am Freitag Vormittag erreichte mich der Ruf, das Emergency Response Team am Samstag Vormittag zu bilden. Da ich ohnehin noch einige Probleme auf meiner Liste zu erledigen hatte, saß ich auch heute Morgen wieder früh an meinem Platz und ließ die Tasten klappern. Als ich dann heute Mittag wieder heim kam, ließ ich mich erstmal auf mein Sofa sinken und machte ein kleines Nickerchen, das irgendwie erst 17 Uhr zu Ende. Ich hätte also ohnehin eine denkbar schlechte Figur dieses Wochenende abgegeben.

postcrossing46Irgendwie hatte ich mich schon glatt unter Verdacht, dass ich meinen Blog vernachlässige, aber der letzte Beitrag ist ja gerade mal 9 Tage alt. Also setze ich mal an der Stelle auf. Wie angekündigt, ging es Donnerstag Vormittag auf nach Dresden. In Bayreuth kam ich dann in ein Schneegestöber, dass die Autobahn komplett zugeschneit war. Mir schwante schon Böses, aber hinter Hof wurde es wieder besser und ich hatte freie Bahn bis Dresden. Da ich gut in der Zeit lag, konnte ich noch vor dem Termin etwas Essen und fuhr dann nach Radebeul raus. Dort setzten wir uns zusammen, besprachen ein paar Entwicklungen der nächsten Zeit und allgemeine Probleme. Zum späten Nachmittag fuhr ich dann zu meinen Eltern und abends kam dann das langersehnte Squashmatch. Ich schlug mich für ein Jahr Abstinenz doch sehr wacker und konnte noch das ganze Wochenende von dem Muskelkater zehren. Vielleicht lag es auch daran, dass ich zusätzlich noch am Sonntag Vormittag schwimmen gegangen bin, aber das tat mir eher gut.

haehnchenschnitzelDa meine Eltern Anfang der Woche in ihren Urlaub wollten, fuhr ich bereits Sonntag nach dem Mittag wieder heim und machte mir noch einen schönen Sonntag Abend und einen angenehm ruhigen Montag daheim. Natürlich nicht, ohne ein obligatorisches Essen zu brutzeln. Dieses Mal war es ein Hähnchenschnitzel im Käsemantel.

Ich hatte letztens irgendwann festgestellt, dass mein Headset den Geist aufgegeben hatte und besorgte mir ein Neues. Problematisch war dabei, dass ich kaum ein brauchbares Signal im Rechner erhielt. Sämtliche Foren rieten dazu, dass man unter den erweiterten Einstellungen den Mic-Boost aktivieren soll. Keine Chance für mich, denn die erweiterten Einstellungen waren bei mir inaktiv. Ich suchte eine halbe Stunde herum, bis ich auf der letzten Seite der Einstellungen meiner Soundkarte den Schalter “Mikrofonverstärker einschalten” fand. Ja super, besser hätte man den nicht verstecken können.

Da sich morgen hervorragendes Wetter angekündigt hat, werde ich morgen wohl wieder mit einem Kollegen auf Fototour gehen. Bis dahin werde ich noch etwas Charakterpflege (virtuell) betreiben und in Gedanken dem Gemetzel der LA(H)Ner beiwohnen.

PS: Nicht vergessen – letztes Wochenende im März bzw. Oktober: Spring forward, fall back!