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Gefährliches Halbwissen

Category: Zuhause

Niedergestreckt

Fassen wir doch mal die Ereignisse der nächsten Tage vorausschauend zusammen: Am Wochenende wird sich meine Wohnung in eine Staubhöhle verwandeln und ich ergreife deswegen mit Sandra die Flucht Richtung Mainz, um bei “Rhein in Flammen” dabei zu sein. Klingt doch nach einer perfekten Vorbereitung. Wenn es da nicht ein kleines Problem gäbe – Dienstag Abend entschied sich mein Körper dagegen zu rebellieren und stellte sich krank. Da ich meine Erkältungen kenne, die nie länger wie 2-3 Tage dauern, sagte ich das Wochenende erstmal nicht ab, aber nachdem dann gestern auch noch mein Verdauungssystem streikte, war es entgültig aus.

Ich bin am Wochenende da und statt etwas Ruhe zu haben, werde ich Zeuge von Wanddurchbrüchen. Meine Laune ist dementsprechend. Einziger Lichtblick war, dass gestern noch Sandra vorbeikam und nachdem ich ihr die schlechte Nachricht überbrachte, haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, dass wir Samstag den Büchergutschein einlösen, wenn es mir wieder einigermaßen gut geht.

Ob das so geht, werde ich gleich erfahren. Ich werde jetzt mal eine kleine Testreihe mit fester Nahrung beginnen. Ich könnte es auch so formulieren: Ich habe Hunger! Und wenn das vollbracht ist, steht das Umräumen meines Rechners auf dem Programm. Heißt im Klartext, dass ich bis zur Fertigstellung erstmal nicht wieder online sein werde. Und ich hoffe doch, dass das spätestens Montag ist.

Ein Rohr verlegen

Ende nächster Woche / Anfang übernächster Woche ist es soweit, die Handwerker kommen. Am Samstag Morgen (wozu ausschlafen?) fand eine Wohnungsbegehung mit der Chef der “Sanitäre Anlagen, Klima- und Schwimmbadtechnik”-Firma statt. Schon bei der Vorstellung wurde ich ganz blass. Wer meine Wohnung kennt, kann ja mal in Gedanken mitgehen…

wanddurchbruch kuecheSie kommen mit den Rohren im Bad und im Flur hoch. Im Bad kommt der Durchlauferhitzer raus und statt dessen endlich mal eine Heizung hin. Das ist die Kurzstrecke. Das Rohr aus dem Flur geht in die Küche (1. Wanddurchbruch), dort wird der Herd beseite geschoben, dann arbeiten sich die Handwerker durch sämtliche Küchenschränke durch, der Kühlschrank wird vorgeschoben und dann kommt unter dem Küchenfenster der erste Heizkörper hin. Von dort aus geht es ins Wohnzimmer (2. Wanddurchbruch) und sie landen an der Stelle, wo derzeit mein Schreibtisch steht. Unter dem Fenster wird dann der nächste Heizkörper installiert und dann muss die Schrankwand vorrutschen. Der Chef war der Meinung, er kann die Schrankwand verschieben, ohne dass ich sie ausräume. Ich soll nur die Gläser entfernen. Wenn sie dann die hintere Ecke passiert haben, kommt noch ein Heizkörper unters Dachfenster und dann muss die Couch wandern. Hinter der Couch gehts dann ins Schlafzimmer (3. Wanddurchbruch) und gleich neben dem Durchbruch steht dann der letzte Heizkörper. Einen kleinen Vorgeschmack habe ich schon dieses Wochenende bekommen, da wurden die Schalter für die elektrischen Rolläden an den Seitenfenstern eingebaut. Während der Zeit habe ich mich verkrümelt und als ich wiederkam, war der gröbste Schmutz schon weg.

Aber dessen nicht genug, klingte am Donnerstag Abend mein Telefon. Mein Vater war dran. Als er bei dem Satz war “Mutti liegt im Krankenhaus…”, knackte es und mein Akku verabschiedete sich. Perfektes Timing. Laut geflucht und schnell die Ersatzbatterien eingesetzt. Wie sich herausstellte, war es nichts wirklich schlimmes, sie hatte sich das Bein gebrochen. Aber trotzdem kompliziert genug, dass sie operiert werden mußte. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Der Zettel mit den Telefonnummern mit den Familienmitgliedern, die sich nicht zuhause aufhalten, wächst.

Ein bißchen Zerstreuung ist da immer gut, also gingen wir ins Kino – “Zusammen ist man weniger allein” mit Audrey Tautou. Der Plot des Film ist ziemlich schnell beschrieben – zwei die sich zu Beginn auf den Tod nicht ausstehen können, verlieben sich. Wie realistisch. Oder kennt irgendjemand in seinem Bekannten-/Verwandtenkreis so einen Fall? Die Realität sieht doch eher umgekehrt aus, man verliebt sich und dann kann man sich auf den Tod nicht ausstehen. Dennoch sind die beiden Charaktere gut durchdacht, was den Film doch wieder glaubhaft macht. Er, ein Koch, der viel arbeitet und seine knappe Freizeit dazu nutzt, seine Großmutter, die gerade ins Heim gekommen ist (an der Stelle hab ich mitgelitten), besucht, danach hochgradig gereizt heimkommt und seinen Mitbewohner, einen etwas verstört und schüchtern stotternden Postkartenverkäufer piesackt. Und genau dieser etwas schrullige Kauz holt die Hobbyzeichnerin und Putzfrau aus ihrer kalten Kemenate in die WG. Sie ist auch nicht gerade der wandelnde Charme, sie schreibt nette Hinweise an die Arbeitsplätze, die sie reinigt, dass der Besitzer doch gefälligst seinen Mülleimer benutzen soll. Und diese beiden Herzchen treffen jetzt aufeinander, es fliegen Stereoanlagen aus dem Fenster, aber irgendwann entdecken die beiden, dass das Kotzbrockendasein nur oberflächlich ist, denn es sind die Narben ihrer Vergangenheit. Er kümmert und sorgt sich um seine Oma, aber mit ihrer Tochter, die seine Mutter ist, will er nichts zu tun haben. Sie trifft sich zwar noch gelegentlich mit ihrer Mutter und dann kommt es innerhalb kürzester Zeit zum Streit. “Iss mal mehr. Mach dies, mach jenes…” und ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Anfänglich zieren sie sich noch etwas, aber sie schaffen den Sprung über ihren Schatten und merken, dass sie doch mehr gemeinsam haben. An der Stelle wird es wieder etwas unglaubhaft, denn nur weil man dem anderen etwas aus seiner Vergangenheit mitteilt, werden diese Fakten nicht ausradiert. Aber geteiltes Leid ist halbes Leid und sie finden doch zusammen.

scharfes moehrchenDas Wetter dieses Wochenende war ja nicht berauschend, deswegen habe ich meine Outdoor-Aktivitäten auf einen kleinen Stadtspaziergang beschränkt und ansonsten doch wieder meinen Character bei Silkroad gepflegt und jetzt endlich die Winterbetten rausgeholt. Damit wird es in den nächsten Tagen / Wochen unter Garantie nochmal sommerlich warm. Aber es dürfte sich aufheben, ab dem Zeitpunkt, wo der Durchlauferhitzer entfernt wird, bis die Anlage komplett angeschlossen ist, dürfte sich das Thema Warmwasser erledigt haben. Alles wird gut! Ach so, gekocht habe ich natürlich auch, aber mein scharfes Möhrchen gab es hier schonmal…

Einmal Horizont und zurück

Freitag halb vier Uhr hieß es: Aufbruchstimmung. Ich lud schnell meine Sachen um und lümmelte mich in den Beifahrersitz. Wir brauchten garnicht weit zu fahren, dann war die linke Spur voller Autos und rechts frei. Bei so viel Initiative, einen optimalen Verkehrsfluss zu ermöglichen, ließ der Stau nicht lange auf sich warten. Also standen wir 2 Stunden zwischen Reichenbach und Zwickau. Laut Verkehrsfunk hatte sich das Debakel innerhalb kürzester Zeit auf 15km aufgestaut. So richtig vorwärts kamen wir danach aber auch nicht, sodass wir vier Stunden für die Strecke brauchten. Sandra konnte ihren Termin nicht mehr schaffen und mußte ihn verschieben.

Mit mir war an dem Abend nicht mehr viel anzufangen und ich verkroch mich schon gegen 22 Uhr ins Bett, las noch eine Stunde. Mit jedem Kapitel, das ich in “Die Möglichkeit einer Insel” zurücklege, wird mir der Charakter des Daniel in dem Buch immer sympathischer. Als ich meine Augen nicht mehr offen halten konnte, legte ich das Buch beiseite und schlief ein.

buecher 9 2007Den nächsten Morgen ging es dann auf einen Besuch zu Oma, die Überraschung war etwas versaut, da sich jemand verplappert hatte. Wir quatschten ein wenig, machten noch einen kurzen Spaziergang und fuhren dann zum Mittag wieder heim. Nach dem Mittag schafften wir noch ein paar vertraute Sachen aus Omas Wohnung in ihr neues Heim. Auf dem Heimweg ließ ich mich am Einkaufszentrum absetzen und ging noch etwas herum. Gemeine Falle, dass auf meinem Weg ein Buchladen lag. Aber wenn ich weiter in dem Tempo lese, werden schon bald die neuen Bücher fällig werden.

Abends ging es dann auf Bierchen und Dart. Merkwürdigerweise brach unsere anfänglich gute Leistung beim zweiten Bier rapide ein. Wie sich herausstellte, handelte es sich nur um ein Zwischentief und die Leistung besserte sich schon bald wieder. Unser Highlight beim Spielen: “Cricket” mit der “Wild & Crazy”- und “No Score”-Option. Für alle, die bisher nur an einem Dartautomaten vorbeigelaufen sind: Bei “Cricket” gilt es alle Felder von 15 bis 20 sowie das Bulls Eye jeweils drei mal zu treffen. Hat ein Spieler bereits alle Felder einer Zahl getroffen und trifft das Feld wiederholt, bevor der andere Spieler seine drei Treffer auf dieses Feld erzielt hat, werden ihm die Treffer in Form von Punkten gutgeschrieben. Gewonnen hat derjenige mit dem höchsten Score (wie unsinnig!) bzw. wer das Ziel als Erster erreicht. Jetzt kam “Wild & Crazy” dazu. Bedeutet – außer dem Bulls Eye wurden alle zu treffenden Zahlen zufällig ermittelt. Hatte ein Spieler ein Feld getroffen, aber nicht alle drei Treffer erzielt, wurden alle Felder die bereits getroffen, aber nicht geschlossen waren, zufällig neu ermittelt. Zusammen mit der “No Score”-Option hatte man dafür nur 15 Runden Zeit. Obwohl wir vielleicht nur einmal im halben Jahr spielen, schafften wir das. Gutes Zielwasser!

saechsische schweiz 9 2007

Den nächsten Tag unternahm ich noch mit meinen Eltern einen Ausflug in die Sächsische Schweiz. Wir machten eine kleine Wanderung um den Zirkelstein und kehrten dann nach Hause zurück. Zum späten Nachmittag traf Sandra dann ein und wir machten uns auf den Heimweg. Der Verkehr war mittelmäßig, ich scheuchte ein paar Autos beiseite und schaffte es stellenweise den Kleinen auf 240 km/h zu treiben. Aber das ist dann keine gemütliche Reisegeschwindigkeit mehr, denn nebenbei ein vernünftiges Gespräch dabei zu führen, ist kaum möglich. Also lieber 50-60 km/h weniger…

Heute Morgen schaffte ich dann Rüedi in die Werkstatt mit der dunklen Vorahnung, dass die Kupplung fällig war. Ich hinterließ meine Telefonnummer und stieg in meinen Ersatzwagen, einen Mazda 626 GE, der auch schon bessere Jahre hatte. Im Laufe des Vormittags kam dann ein Anruf… “Wurde der Zahnriemen schon gewechselt?”. Ja, na sicher doch! Sonst nichts. Nachmittags holte ich meinen Rüedi wieder ab und durfte voller Freude hören, dass die Kupplung noch komplett in Ordnung war und auch sonst war mein Kleiner gut in Schuss. Ich hatte aber mal eine Klimawartung machen lassen, da die Klimaanlage in den letzten Woche doch ziemlich streng roch, wenn man sie abschaltete. War mal eine Investition wert, kann ich jedem empfehlen, der den modrigen Geruch nicht mehr ertragen kann.

Seit letzten Freitag spürt man, dass die Arbeiten am Haus langsam Form annehmen und heute hatte ich einen Zettel an der Tür, ich soll mich doch mit einer Firma in Verbindung setzen. Gesagt, getan. Vorhin erhielt ich den Anruf, man müßte in meinen Keller, um die Heizungsrohre zu verlegen und würde gleichzeitig auch bis Ende der Woche einen Besichtungstermin ausmachen wollen, wegen Einbau der Heizung. Bei den Bauarbeiten beteiligt war auch der Vermieter, der gleich meine Wohnung besuchte und feststellte, dass noch ein paar Montagen für die elektrischen Jalousien an den Seitenfenstern notwendig sind. Ich sehe schon den zweiten Teil der Betonstaubhöhle auf mich zukommen…

Gezeichnet

Warum muss ich denn immer ausholen, um dann auf dem Punkt zu landen? Naja, sei es drum, am Mittwoch rief ich einen Kumpel an, der diesen Samstag seine Bilder vom Neuseelandurlaub zeigen wollte. Das Ergebnis: Es fiel aus, weil es Terminschwierigkeiten gegeben hatte. Da ich mich ein paar Tage zuvor mit einer ehemaligen Kollegin unterhalten hatte und sie meinte, ich solle doch mal vorbeischauen, wenn ich wieder in Dresden bin, disponierte ich kurzerhand um, schrieb ihr Mittwoch Abend im Messenger noch eine Offline-Nachricht und verschwand dann auf im Bett. Da sie Donnerstag Abend nicht online kam, schrieb ich ihr eine SMS, auf die sie den nächsten Morgen viertel 6 Uhr antwortete. Das Handy war auf “extrem laut” gestellt und ich stand im Bett (schlief aber sofort wieder ein). Nach dem Aufstehen antwortete ich dann, sie rief mich kurz an und wir klärten alles für Samstag Abend.

Freitag sollte dann im Laufe des Tages ja noch mein Tisch kommen und ich hatte schon kurz bei meinem Chef angefragt, ob es kein Problem ist, wenn ich mal für eine Stunde verschwinde. War es nicht, aber ich wartete… Es wurde 14 Uhr, 15 Uhr… 16:30 Uhr klingelte endlich mein Handy. Meine Lieferung wäre da, aber ich wäre nicht zuhause *argh* Ich fauchte kurz ins Telefon, dass ich den ganzen Tag auf einen Anruf gewartet hab und mich nun auf den Weg mache. Mitten während der Fahrt klingelte das Telefon wieder – offensichtlich war ich nicht schnell genug. Meine Laune war dementsprechend. Das Ganze wurde dann unter “Uns wurde nichts gesagt, dass wir anrufen sollen” verbucht. Schon klar, deswegen steht auf meine Telefonnummer auf dem Auftrag – damit ich auf keinen Fall belästigt werde. Ich bin ja den ganzen Tag daheim und habe nichts wichtigeres zu tun, als auf eine Lieferung zu warten.

KriegsbemalungAber die Freude siegte letztendlich über die schlechte Laune. Da ich zeitiger als geplant daheim war, konnte ich sogar noch schnell den Tisch aufbauen, bevor ich meine Sachen zusammen sammelte und gen Dresden düste. Der Verkehr am Freitag Abend fiel weniger schlimm aus wie erwartet und so landete ich gegen 21 Uhr bei meinen Eltern. Kurz vor Dresden fiel mir noch ein, dass ich die Teleskophalterung für meinen Farbroller vergessen hatte, also nahm ich ihn in Gedanken mit auf die Einkaufsliste für den nächsten Tag. Nachdem ich schnell was gegessen hatte und noch ein wenig mit meinen Eltern quatschte, fiel ich todmüde ins Bett und schlief unruhig ein. Erst bei der Morgendämmerung fand ich meine Ruhe wieder und schlief ein wenig, bis ich frisch und munter um 9 Uhr in den Baumarkt einfiel, um Farbe zu kaufen. Um 11 waren dann alle Löcher zugegipst und ich ging noch schnell zum Friseur. Als ich gerade zum Essen fahren wollte, rief mich noch mal Ines an und sagte für den Abend ab. Ich solle nicht böse sein, sie hätte was vergessen. Kein Problem, kann ja mal vorkommen. Nach dem Mittag machten sich mein Vater und ich auf den Weg, um die Wohnung einmal komplett zu streichen. Nach knapp 50m² Decke streichen merkte ich meine Arme sehr deutlich und ich hatte mir eine stattliche Kriegsbemalung zugelegt. Um so mehr konnte ich das Bad im Anschluss genießen.

EsstischDen Abend verbrachten wir mit einer schönen Runde Skat und später schauten wir noch “Das Leben des Brian” an. Als ich gegen 23 Uhr mich hinlegen wollte, meldete mein Telefon “2 Anrufe, 1 Nachricht” – Telefonterror? Nein, Ines hatte nochmal angerufen, ihr Termin am nächsten Tag hatte sich verschoben und sie wollte wissen, ob ich doch vorbei komme. Mh, wenn das Telefon außerhalb der Hörreichweite liegt – nein! Wir einigten uns drauf, dass wir uns das nächste Mal treffen, wenn ich in Dresden bin.

Der Sonntag Vormittag gehörte noch einmal der Wohnung, ich machte an einigen Stellen noch ein paar Nachbesserungen, wischte noch einmal durch und packte dann meine Sachen. Nach dem Mittag fuhr ich noch mal bei meiner Oma vorbei und dann ging es schon wieder heimwärts. Die Sonne schien, die Autobahn war frei und Rüedi wollte nach Hause. Daheim angekommen, verfrachtete ich erstmal eine Ladung Wäsche in die Waschmaschine und baute dann die Stühle zusammen. Endlich fertig! Nach einer selbstgemachten Pizza gab es noch eine schnelle Blogrundschau und ich entdeckte beim Vorprodukt, dass man bei WordPress die Kommentare auch hierarchisch schachteln kann. Haben wollen!

Pimp my Lichtschalter

LichtschalterBevor ich heute in die Stadt fuhr, ging ich noch in die lokale Postfiliale. Eigentlich ist es ja keine Post, sondern eher ein Zeitungs- und Lottokiosk mit integriertem Postschalter. Und so wurde ich auch angesehen, als ich freudestrahlend meine Postkarten auf den Tresen legte und verkündete “Einmal Rund-um-die-Welt!”. “Etwa ins Ausland?” kam die Frage zurück. Naja, wahrscheinlich sind Karten in die USA doch schon ungewöhnlich (Memo an mich: kostet 1 Euro!)

Zuhause hab ich mir dann mal den Lichtschalter zum Bad vorgenommen. Der wollte nicht mehr so richtig schalten und brachte es gerade mal auf einen anständigen Wackelkontakt. Nachdem ich das ganze Plastikzeugs entfernt hatte, wurde die Ursache sichtbar. Der Schalter klammert sich mit 4 Halterungen an den Metallrahmen und zwei davon waren durchgerutscht und deswegen war der Schalter schon ein wenig in das Loch in der Wand verschwunden und schaltete auch nicht mehr. Jetzt ist wieder alles bestens!

Blogfaul

PostcrossingBei mir hat sich in den letzten Tagen die Blogfaulheit eingeschlichen. Aber ich fand es die letzten Tage schöner, am Rechner zu sitzen und ein wenig Musik zu hören. Naja, neben diversen anderen Sachen. Samstag quälte ich mich erstmal aus dem Bett, frühstückte schnell und fuhr dann zur Werkstatt, um meinen Griff anbauen zu lassen. Ruckzuck in anderthalb Stunden war der Griff eingebaut, Rechnung wird zugeschickt.

Danach holte ich noch einen Spiegel im Baumarkt, den ich mir zwar am Vortag schon ausgesucht hatte, aber wo ich vorsichtshalber nochmal nachgemessen habe, um sicher zu gehen, dass er auch bei mir ins Bad passt. Zuhause angekommen, freute ich mich erstmal wieder über eine weitere Postcrossing-Karte, offensichtlich haben die Finnen momentan nichts besseres zu tun, als Weihnachtsgrüße zu verschicken. Meine Rache war grausam, ich schrieb gestern fünf Karten, die nach Italien, Großbritannien, Finnland und in die USA gehen.

Samstag Nachmittag bekam ich dann unerwartet Besuch von meiner Vermieterin die einen Blick in die Wohnung warf und mich nach meiner Zufriedenheit befragte. Die offenen Punkte wurden geklärt und sollen in nächster Zeit erledigt werden. Abends setzte ich mich dann noch an den Podcast, bis der auch fertiggestellt war.

Am Sonntag Mittag kam dann der erste Versuch der Annäherung zwischen der neuen Küche und mir. Auf dem Programm stand ein Thunfisch-Gemüse-Auflauf, der auch wirklich sehr lecker war. Nur der Weg dahin war beschwerlich, zum einen fehlte mir Arbeitsfläche, da ich mein Regal noch nicht aufgebaut war und zum anderen hatte ich Probleme mit der Koordination der Platten. Erste schmerzhafte Lektion: Bei den Knöpfen für die Platten ist der Knopf ganz rechts nicht für die Platte rechts unten, sondern rechts oben. Im Endeffekt hatte ich dort zwei Plastiktüten zu stehen, die danach “leicht” angeschmolzen waren.

KücheDeswegen stand heute unbedingt die Montage des Regals auf dem Programm. 12 Löcher später konnte ich das Regal anbringen, einräumen und meine gewonnene Arbeitsfläche genießen. Auch das Loch im Bad zur Anbringung des Spiegels war schnell gebohrt und damit ist die Wohnung von meiner Seite her fertig. Jetzt fehlen noch ein paar Griffe in der Küche (wurden die falschen geliefert) und die Rückwände für Herd, Spüle und Arbeitsfläche. Den Nachmittag nahm ich mir dann ein wenig Zeit und wollte die Postkarten zur Post bringen und mich ein bißchen umsehen. Also tappelte ich den Berg runter und mußte feststellen, dass ich doch etwas außerhalb wohne und deshalb die Post Montag Nachmittag geschlossen hat. Dafür sind mehrere kleine Supermärkte, Bäcker, Fleischer und Apotheke in erreichbarer Nähe. Selbst ein Pizzaservice (der aber montags komplett geschlossen hat) ist gleich in der Nähe. Und sogar die Wikipedia kennt den Stadtteil, in dem ich wohne.

Jetzt gibt es aber erstmal was zu essen und danach geht es endlich dem Papierkram an den Kragen. Es hat sich in den letzten Wochen einiges angesammelt, was ausgefüllt und verschickt, abgeheftet und aussortiert werden muss.

Perfekt mit Hindernissen

Gestern Abend hatte ich endlich mal freie Sicht auf die Sterne. Ich war überhaupt nicht müde und lauschte noch ein wenig der Geogaddi von Boards of Canada. Und weil ich gerade so in die Sterne sah, fiel mir ein Telefonat von dieser Woche ein und ich dachte noch einen Moment darüber nach. Plötzlich fegte eine Sternschnuppe über den Himmel und wenig später schlief ich dann auch ein.

Der Morgen begann und es war der erste sonnige Tag, seit ich umgezogen bin. Ich schrieb meinem neuen Chef eine Mail, dass ich nochmal um eine kleine Besprechnung zwecks Arbeitsstart bitte, frühstückte und hatte anschließend die Antwort mit Bitte um genaue Terminabsprache, also rief ich an. Wir machten einen Termin aus und dann ging es auf zum blau-gelben Schweden. Die Autobahn war wie leergefegt und tuckerte gemütlich Richtung Fürth. Nach einigen Orientierungsschwierigkeiten (die hab ich um Nürnberg immer *g*) fand ich es dann und hielt nun Ausschau nach den gesuchten Möbeln.

Der Esstisch für das Wohnzimmer war perfekt und ich fand schnell die passenden Stühle dazu. Auch für die Küche war schnell ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen gefunden, auch ein Regal war drin, nur fiel mir erst zuhause auf, dass ich es in seiner Ladekapazität etwas überschätzt hatte. Beim Zusammensammeln der Bretter und Einzelteile sah ich, dass ich den Esstisch für das Wohnzimmer nie und nimmer ins Auto verladen bekommen hätte. Nun gut, wozu gibt es Online-Bestellungen? Als ich die Pakete alle im Kofferraum verstaut hatte, wollte ich meine Jacke auf den Rücksitz legen, als es plötzlich beim Öffnen der hinteren Tür knallte und der Türgriff nicht mehr zurückschnappte und sich auch sonst nicht mehr bewegen ließ. Eilig überprüfte ich, ob ich wenigstens abschließen konnte – ja, das ging noch! Auf der Heimfahrt fiel mir ein, dass direkt an der Straße auf dem Heimweg eine Werkstatt liegt. Also fuhr ich ran und fragte den Mechaniker, ob er sich das mal schnell ansehen kann. Er wackelte und rüttelte am Griff, sagte mir, dass er die gesamte Tür auseinander nehmen muss und wollte wissen, was es denn für einer ist – na ein Silberner *g* Er grübelte und meinte, der nächste Suzuki-Händler wäre wohl bestimmt in Hirschaid (ca. 20km von hier) und ich solle Anfang nächster Woche nochmal vorbeischauen.

Wutschnaubend düste ich heimwärts. Schnell den Rechner angeschaltet, ich wollte einfach nicht glauben, dass Bamberg keine Suzuki-Werkstatt hat. Natürlich hatte sie! Wenn ich das Auto dort lassen müßte, könnte ich zur Not sogar nach Hause laufen! Die Werkstatt liegt Luftlinie ca. 500m von mir, doch durch die beiden Regnitzarme ist man doch auf die Brücken angewiesen. Ich rief an und mir wurde gesagt, dass ich doch gleich morgen früh mal vorbeischauen soll, das wäre bestimmt schnell behoben.

Ich bestellte dann noch den Esstisch und die zugehörigen Stühle, weil die Versandkosten sich ja nicht weiter erhöhen, aber ohnehin hoch genug sind. Zähneknirschend mußte ich dann auch noch hinnehmen, dass ich die fehlenden Regale nicht online bestellen kann, da offensichtlich Kleinteile nicht extra versandt werden. Zu meiner Beruhigung war meine Waschmaschine jetzt endlich angeschlossen, die fehlenden Teile zu meiner Küche sollten heute geliefert werden und die Rückwände sollten vielleicht sogar noch vor Weihnachten montiert werden. Jetzt fehlt mir immer nur noch eine Idee, wie einen Spiegel im Bad montiere, wenn er in den Bereich der Fliesen ragt, die von der Wand ca. 7mm abstehen.

Nachtrag zum Umzug (Teil II)

02./03.12.

Am Samstag räumte ich die Wohnzimmerschränke aus, viel konnte dabei entsorgt werden, aber ich mußte mich zusammenreißen, nicht nostalgisch zu werden. Irgendwelche alten Bedienungsanleitungen von Geräten, die ich mittlerweile blind bedienen kann oder Konfigurationsheftchen für Festplatten, CD-ROM-Laufwerke usw. landeten ungesehen auf dem Recyclinghaufen. Aber das OS/2-Warp-Handbuch und MS-DOS-5.0-Disketten im 5,25″-Format mußten einfach überleben. Abends hatte ich dann alles ausgeräumt, die Schränke zerlegt und die Glasteile extra abgestellt. Am Sonntag folgten dann die CD-Schränke und meine Anlage. Mittlerweile hatte meine Stimmung einen Tiefpunkt erreicht, an dem ich alles nur noch hinter mich bringen wollte.

04.12.

Der Tag mit dem schwierigsten Projekt: Den Teppich aus der Wohnstube entfernen. Zuvor leerte ich die Computerecke und begann dann mit der Teppichaktion. Bedeutet im Klartext, dass ich immer einen Bereich von Möbeln freiräumte, dann einen oder mehrere Streifen Teppich abschnitt, aufrollte und in den Flur legte. Danach kehrte ich, schob die Möbel wieder zurück, um dann wieder ein paar Teppichwickel zu erzeugen. Sieben Stunden hab ich wohl Möbel geschoben und Teppich zerschnitten. Eigentlich war ich todmüde und wollte nur noch schlafen, aber ich hatte mich noch mit einer Kollegin und guten Freundin verabredet, damit wir noch mal zusammen auf ein Bierchen weggehen.

Ich bin nicht immer gerade der Gesprächigste, doch immer wenn ich sie mal auf Arbeit besucht hab oder wir uns getroffen haben, hab ich das Gefühl nicht zu Wort zu kommen. Wir kennen uns jetzt schon mittlerweile seit 16 Jahren, haben uns immer mal aus den Augen verloren, aber nie so richtig, weil sich immer einer beim anderen mal gemeldet hat. Alles in allem ein richtig schöner Abend, es wurde noch richtig spät, ich brachte sie nach Hause und ich durfte mich wieder bei mir mit der Couch begnügen. Das Fehlen meines Bettes machte sich mittlerweile bemerkbar.

05.12.

Ich hatte in der Nacht wieder einen blöden Traum, der mich aus dem Schlaf riss. Natürlich konnte ich mich im Nachhinein wieder an nichts erinnern. Also begann ich langsam die Küche auszuräumen. Ich hatte mir vorgenommen, alles aus den Schränken erstmal herauszuholen und dann in die Kartons zu verstauen. Und je mehr Schränke ich entleert hatte, um so größer wurde meine Verzweiflung. Wie sollte das noch in die verbleibenden Kisten passen? Eine Weile kämpfte ich noch gegen meine Verzweiflung und begann dann Stück für Stück, den Inhalt meiner Küche in die Kartons zu stopfen. Auch hier hatte ich mal wieder einen Elefanten aus einer Mücke gemacht. Also stapfte ich noch in den Keller, um dort zu sehen, was ich noch einpacken läßt. Der größte Teil waren aber Kartons, die ich noch entsorgte und ich stieß auf Dinge, die besser im Verborgenen hätten bleiben sollen – die Verpackung zum Laptop. Die Handbücher noch eingeschweißt, genauso wie die Modemkabel. Alles flog weg.

06.12.

Es war morgens um 8 Uhr, ich war schon auf, als mein Handy klingelte. Der Chef von der Umzugsspedition war dran – es hätte einen schweren Unfall gegeben, der Fahrer schwer verletzt und ein LKW kaputt. Er wollte wissen, ob wir den Umzug doch auf Samstag verschieben können. Natürlich war das kein Problem, aber ich hockte jetzt auf gepackten Koffern und mußte zwei Tage länger durchhalten. Also wartete ich den ganzen Vormittag bis die Jungs vom Sozialen Möbeldienst kamen und meine Küche abholten. Nachmittags schlief ich erstmal – lang und fest. Ich glaube, ich habe ungefähr drei Stunden geschlafen. Es war schon fast wieder dunkel, als ich aufwachte. Ich hockte mich noch etwas vor den Rechner, hörte meine selbsterstellte “Best of” mit meinen Lieblingstiteln an und suchte ein paar Videos bei youtube heraus. Außerdem freute ich mich über die Anrufe, die mich erreichten.

07.12.

Ich hatte bereits an einem der vergangenen Tage Filzaufkleber zum Schonen des Fußbodens geholt. Also füllte ich diesen Tag damit auf, sämtliche Möbelstück hochzuheben und diese Aufkleber an den Füßen zu befestigen. Zwischendurch kam noch der Hausmeister vorbei und gab mir eine schnelle Unterweisung in der Bedienung des Fahrstuhls als Lastenaufzug. Nachmittags unternahm ich dann nochmal einen Bummel über den Striezelmarkt, aber alleine darüber bummeln macht einfach keinen Spaß. Eine Kollegin, die schon Lust gehabt hätte, konnte sich auch nicht freiboxen, also zog ich halt allein los. Ich legte mir noch einen extra großen Vorrat an Chili-Beißern zu – sehr leckeres Zeug, ich hab mir diesmal gleich die Adresse aufgeschrieben, damit ich nicht wieder bis zum nächsten Striezelmarkt warten muss.

08.12.

Ich hatte schon den Verdacht, dass die Jungs vom Wertstoffhof mir das “Du” anbieten, weil ich seit letztem Mittwoch jeden Tag vorbeigekommen bin und meinen Müll ablud. Heute kam die letzte Fuhre mit Kleinkram, der nicht in die Mülltonne gepasst hätte. Aus reiner Verzweiflung nahm ich schon mal die Lampen ab und begann sie zu putzen. Ich wußte garnicht, dass meine Küchenlampe mal weiß war *g* Und ich war ungeduldig und wollte endlich hier raus und mal wieder in einem richtigen Bett schlafen, in einem eingerichteten Zimmer. Und mir schwante schon, dass ich die Nacht nicht so richtig schlafen kann, was sich dann auch bewahrheitete, 4 Uhr war die Nacht für mich zu Ende. Hier noch zwei Impressionen aus meinem alten Schlafzimmer, “der Kleinkram”. Schränke und Technik standen noch im Wohnzimmer.

Schlafzimmer vor dem Umzug Schlafzimmer vor dem Umzug

Erledigt, aber zufrieden

Wohnzimmer nach dem UmzugAls ich heute Morgen meine Augen öffnete, zogen wieder graue Wolken über den Himmel. Wenig später vernahm ich dann wieder das Tröpfeln des Regens auf dem Dachfenster. Sowas soll dann auch noch zum Aufstehen motivieren?! Ich quälte mich dann doch aus den Federn, schüttelte den Kopf über das Zeug, was noch in der Küche auf der Arbeitsplatte steht und frühstückte. Dann konnte es losgehen – Bohrmaschine ausgepackt, Bohrer eingespannt und rein damit in die Wand. Gegen 13 Uhr war dann auch das letzte Loch gebohrt und ich konnte mit der Montage beginnen. Drei Stunden später hingen alle Bilder, Lampen und Rollos an ihrem Platz, ich schaffte den Rest des Werkzeugs in den Keller, wischte nochmal fix durch und dann war es soweit – alles was ich mit in die Wohnung brachte, hatte seinen Platz gefunden.

Ich suchte noch den Weg zum nächstgelegenen Möbelschweden, weil ich dort noch einiges für die Küche bzw. für das Wohnzimmer holen will. Denn sämtliche Kochutensilien blockieren derzeit noch meine Arbeitsplatte, da mir ein geeignetes Regal fehlt. Außerdem wollte ich einen kleinen Esstisch für die Küche, sowie einen größeren für das Wohnzimmer holen (Der kommt dahin, wo der Spot zeigt) Den Papierstapel mit den ganzen Schreiben und Kündigungsbestätigungen schubs ich noch ein wenig vor mir her. Lieber denke ich jetzt daran, die Wohnung fertig einzurichten, den Dezember-Podcast auf euch loszulassen und so langsam einen Rückblick auf das Kalenderjahr zu werfen.

Wohnzimmer nach dem Umzug Wohnzimmer nach dem Umzug

Nachtrag zum Schätzen: Ich bin am letzten Tag mal durch meine Wohnung gewandelt und habe mal die Löcher gezählt, die durch die Bohrungen entstanden sind. Was denkt ihr, wieviele Löcher in der gesamten Wohnung waren (alle Räume, alle Wände)?

Es tönt wieder

Wohnzimmer TurntablesHeute ging die Reise mit Rüedi zur Zulassungsstelle, damit auch er ein Bamberger wird. Gestern Abend hatte ich noch alles rausgelegt, was ich zur Ummeldung benötige. Ich hatte alles beisammen, nur etwas fehlte – der Nachweis zur Abgasuntersuchung (AU). Den alten Nachweis hatte ich beiliegend zum TÜV vom letzten Mal. Ich wußte aber genau, dass ich den Zettel erhalten hatte, weil ich mich noch über die guten Werte gefreut habe. Ich durchwühlte alles noch 2 Mal und dann dämmerte mir, dass ich doch den Nachweis immer mitzuführen habe. Also schaute ich den nächsten Morgen ins Handschuhfach und da war er. Perfekt!

Auf der Zulassungsstelle gab es keine Probleme, nur der Ausbau der alten Schilder bereitete mir ein paar Schwierigkeiten, meine Hände waren danach schwarz bzw. sind es jetzt stellenweise immer noch. Wunschkennzeichen kostet 10 Euro extra, aber das war es mir wert.

Wieder daheim angekommen, ging es der Sound- und Computerecke an den Kragen. Zuerst baute ich meine Anlage wieder auf, schloss die Boxen an und war dann heilfroh, dass ich wieder Musik aus meinem CD-Bestand hören zu können. Etwas widerwillig ging ich dann in die Küche und begann dort die restlichen Kartons auszupacken. Auch doch gab es kein Bruchstück. Nur ein Platzproblem, denn mein Schrank in dem ich meine Tüten, Servietten etc. ungebracht hatte, mußte kompensiert werden. Außerdem hab ich noch kein Regal für meine Gewürze. Zumindest konnte ich alles so verstauen, dass ich nur noch ein Brett für die Gewürze brauche und dann wäre das Problem auch gelöst. Letztendlich räumte ich noch die restlichen Kartons in den Keller und ab morgen werden die Bilder und Lampen angebracht. Vielleicht sollte ich meiner Wohnung doch auch noch einen kleinen Hauch von Weihnachten verpassen?!